Streaming-Verträge: Unabhängige Labels protestieren gegen Youtube-Sperre

Indie-Labels fordern von der EU, Youtube zu untersagen ihre Inhalte zu sperren. Bei dem Streit geht es um neue Verträge für einen Streaming-Service von Youtube.

Artikel veröffentlicht am ,
Streaming-Verträge: Unabhängige Labels protestieren gegen Youtube-Sperre
(Bild: Andrew Kelly/Reuters)

Im Konflikt zwischen Indie-Labels und Youtube wenden die Verbände der Künstler sich an die EU-Kommission. Youtube hat unabhängigen Musikunternehmen und Künstlern ein Ultimatum gesetzt, neue Verträge für das Musikstreaming zu unterschreiben. Wenn die Labels sich weigern, werden ihre Inhalte bei Youtube gesperrt.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur (m/w/d) Vernetzung Automotive
    STAR ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen (Home-Office möglich)
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Automatisierungstechnik
    Dürr Systems AG, Goldkronach
Detailsuche

Die Featured Artists Coalition (FAC) habe sich den Forderungen von WIN (Worldwide Independent Network) angeschlossen. WIN und der Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) in Deutschland fordern, dass Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass Youtube seine Marktmacht gegen unabhängige Musikunternehmen und Künstler missbrauche. Zusammen rufen die Verbände nach regulatorischen Maßnahmen und sofortiger Unterstützung durch die Europäische Kommission. Unter Führung von IMPALA, einem europäischen Independent-Verband, werde die Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der stellvertretende VUT-Geschäftsführer Jörg Heidemann sagte: "Wir können unsere Forderung, Independents nicht zu benachteiligen, nur bekräftigen." Youtube müsse unverzüglich gestoppt werden. Helen Smith, Vorsitzende von IMPALA, sagte dazu: "Youtube verhält sich wie ein Dinosaurier, der versucht zu zensieren, was ihm nicht gefällt."

Nach den Angaben der Musiker sind die Bedingungen der neuen Youtube-Verträge "äußerst ungünstig und nicht verhandelbar". Die Vergütung liege unter den Preisen, die andere Streamingdienste wie beispielsweise Spotify zahlen. Sollten die Labels ihre Zustimmung verweigern, werde Google binnen 60 Tagen die Zusammenarbeit beenden.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Musiklabels haben bei Dailymotion, Myvideo oder Clipfish zwar nicht die Reichweite Youtubes, aber dort würden für 1.000 Views nicht nur 1,50 Euro, sondern bis zu fünf oder sechs Euro gezahlt.

Youtube hat die Berichte bisher nicht kommentiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nykiel.marek 06. Jun 2014

Und deswegen dürfen sie nicht mehr von der Idee profitieren? Echt? Wofür haben sie dann...

jajaja 06. Jun 2014

Ist ein Verband aus Independent-Labels nicht ein ziemlicher Widerspruch? Von wem sind die...

andro1104 05. Jun 2014

Kann mal jemand die Verträge, die Youtube von den Indielabels unterschrieben haben will...

Bosancero 05. Jun 2014

Die EU handelt im Interesse des Geldes (letzte Dummheit bei den Dampfern gut zu...

luzipha 05. Jun 2014

Sollen sie doch frog sein, dass es ein Unternehmen gibt das die gewerblichen Inhalte...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
Artikel
  1. Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
    Drucker
    Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

    In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

  2. Videoschalte: VW-Chef spricht mit Elon Musk auf eigenem Managertreffen
    Videoschalte
    VW-Chef spricht mit Elon Musk auf eigenem Managertreffen

    Tesla-Chef Elon Musk hat auf Einladung von VW-Chef Herbert Diess an einem Treffen von Führungskräften teilgenommen und gab ihnen viele Tipps.

  3. Ökostrom: Tesla will in Deutschland Stromtarif anbieten
    Ökostrom
    Tesla will in Deutschland Stromtarif anbieten

    Tesla will einem Bericht zufolge einen eigenen Ökostrom-Tarif in Deutschland anbieten - allerdings nur den eigenen Kunden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /