Streaming: Twitch baut Marktanteil aus

Der Weggang von Superstar Ninja hat Twitch offenbar nicht nachhaltig geschadet: Das zu Amazon gehörende Unternehmen hat seinen Marktanteil im Spielebereich gegenüber Youtube, Facebook und Mixer weiter vergrößert.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Twitch
Artwork von Twitch (Bild: Twitch)

Rund zwei Monate nach seinem Wechsel von der Videoplattform Twitch zum Konkurrenten Mixer hat Tyler "Ninja" Blevins dort über 2,3 Millionen Abonnenten. Trotzdem konnte Twitch - das zu Amazon gehört - seinen Marktanteil bei der Übertragung von Gaming in den Monaten Juli bis September 2019 von 72,2 Prozent auf nun 75,6 Prozent ausweiten - ein Plus von rund 3 Prozentpunkten. Das hat das Marktforschungsunternehmen Arsenal herausgefunden.

Stellenmarkt
  1. UI/UX Designer (m/w/d)
    secunet Security Networks AG, Hannover
  2. Teamleiter Testmanagement (m/w/d)
    beauty alliance IT SERVICES GmbH, Bielefeld (Homeoffice)
Detailsuche

Das zu Microsoft gehörende Mixer habe laut Arsenal lediglich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent zugelegt - trotz Ninja. Dafür gebe es vor allem zwei Gründe: Zum einen ist kein weiterer sehr reichweitenstarker Streamer zu Mixer gewechselt.

Zum anderen ist Ninja auf Fortnite spezialisiert, sei einigen Wochen ist aber die inzwischen veröffentlichte Classic-Version von World of Warcraft zum Publikumsmagneten geworden. Classic schafft mittlerweile ähnliche Zuschauerzahlen wie Fortnite, findet aber primär auf Twitch statt. Mit Abstand die meisten Kanäle und Fans findet zudem nach wie vor League of Legends - das ebenfalls primär über Twitch gestreamt wird.

Auf dem zweiten Platz im Segment der Spielestreams ist schon länger Youtube zu finden, mit einem Marktanteil von derzeit 17,6 Prozent; im Quartal davor waren es 19,5 Prozent. Ebenfalls verloren hat Facebook Gaming, das laut Arsenal auf einen Marktanteil von rund 3,7 Prozent kommt (voriges Quartal: 5,3 Prozent).

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.10.2022, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In den kommenden Monaten dürfte Bewegung in den Markt kommen. Spannend wird, ob der Spielestreamingdienst Stadia dem ebenfalls zu Google gehörenden Youtube zu steigenden Zuschauerzahlen verhelfen kann und ob Microsoft mit einer neuen Xbox und neuen Spielen seinem Mixer frisches Wachstum bringt.

Das ist auch eine Chance für Ninja: Der hat seine Karriere mit dem ursprünglich von Bungie entwickelten, inzwischen ebenfalls zu Microsoft gehörenden Actionspiel Halo begonnen - derzeit entsteht der nächste Serienteil Halo Infinite.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gunslinger Gary 08. Okt 2019

Ein kleiner Let's Player den ich verfolge, ist auf Mixer gewechselt. Einen MS-Account hab...

_2xs 08. Okt 2019

Monopol. Sie können verbieten, daß auf Youtube & Co gestreamed wird. Ich verweise da auf...

nightmar17 08. Okt 2019

Was Mixer auch noch fehlt, ist eine vernünftige App. Die App von twitch ist da um einiges...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Airpods Pro 2 im Test
Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

Mit sinnvollen Verbesserungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
Ein Test von Ingo Pakalski

Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
Artikel
  1. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

  2. Energiespeicherung: China nimmt 100-Megawatt-Druckluftspeicher in Betrieb
    Energiespeicherung
    China nimmt 100-Megawatt-Druckluftspeicher in Betrieb

    In dem Speicher in Nordchina wird elektrischer Strom in Form von komprimierter Luft gespeichert.

  3. Strom: Erneuerbare Energien decken Anstieg des Strombedarfs
    Strom
    Erneuerbare Energien decken Anstieg des Strombedarfs

    Obwohl der Bedarf an Strom im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist, wurden nicht mehr fossile Brennstoffe verfeuert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.999€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /