Abo
  • Services:
Anzeige
Spotify-Chef Daniel Ek im Juli 2014
Spotify-Chef Daniel Ek im Juli 2014 (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Streaming: Swifts Label bekam nur 2 Millionen Dollar von Spotify

Spotify-Chef Daniel Ek im Juli 2014
Spotify-Chef Daniel Ek im Juli 2014 (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Nicht sechs Millionen US-Dollar, sondern in den USA nur ein Zwölftel davon - das soll die Plattenfirma von Taylor Swift von Spotify erhalten haben. Swifts Labelchef Borchetta und Spotify-Gründer Ek streiten in der Presse.

In den USA wird die Debatte um Taylor Swifts Rückzug aus Spotify immer mehr zu einem öffentlichen Streit um Geld. Dem Magazin Time sagte nun Scott Borchetta, Chef von Swifts Plattenfirma Big Machine, der Streaming-Anbieter habe in den 12 Monaten vor Swifts Ausstieg nur rund eine halbe Million Dollar für die Nutzung ihrer Musik gezahlt.

Anzeige

Das bezieht sich aber nur auf Streams, die in den USA abgerufen wurden. Ein Sprecher von Spotify korrigierte die Zahl laut Time sofort nach oben: Für die Abrufe in allen Ländern, in denen der Dienst verfügbar ist, sind ihm zufolge zwei Millionen bezahlt worden. Das ist aber immer noch nur ein Drittel dessen, was Spotify-Chef Daniel Ek für eine so erfolgreiche Künstlerin in Aussicht gestellt hatte. Ohne zu sagen, dass Swift den genannten Betrag von sechs Millionen US-Dollar tatsächlich erhalten habe, hatte Ek in einem ausführlichen Blogpost geschrieben, dass sich diese Zahl mit steigendem Wachstum des Dienstes erreichen ließe.

Offenbar hat Spotify die Zahlen mit Hoffnung auf das aktuelle Album "1989" von Swift hochgerechnet. Ein Sprecher des Unternehmens sagte Time: "Wir haben dem Label und dem Verlag von Swift im Monat vor ihrem Ausstieg rund eine halbe Million US-Dollar gezahlt, und das ohne dass wir 1989 angeboten hätten - dieser Betrag hätte nur noch steigen können." Auch hier sind wiederum nur die Abrufe aus den USA genannt.

Gegenwert von 50.000 verkauften Alben

Inzwischen gibt auch Swifts Label zu, dass es darum geht, ein Exempel zu statuieren: "Die Tatsachen zeigen, dass es der Musikindustrie viel besser ging, bevor es Spotify gab", sagte Scott Borchetta zu Time. Mit keinem Wort geht der Label-Chef auf die Argumente von Spotify-CEO Daniel Ek ein, der Streaming mit anderen kostenlosen Zugängen zu Musik wie Radio und Youtube verglichen hatte.

Eine der Mythen, die Ek widerlegen wollte, ist der angeblich durch Streaming sinkende Verkauf von Musik. Borchetta rechnet vor, dass Spotifys Ausschüttung für US-Streams gerade mal dem Gegenwert von 50.000 verkauften Alben entsprechen würde, bei einem Preis von 10 US-Dollar pro Album. Angesichts von 1,7 Millionen verkauften Exemplaren von "1989" in den ersten zwei Wochen seit Erscheinen kann der Label-Chef mit den Lizenzgebühren für 12 Monate Streaming kaum zufrieden sein.


eye home zur Startseite
bofhl 14. Nov 2014

Es ist noch nicht mal die Marketingmaschine, die Geld kostet - auch die ganzen Musiker...

maitz 14. Nov 2014

evtl. sind das ein drittel. Bin mir aber nicht ganz sicher ...

GodsBoss 14. Nov 2014

Weil ich in der letzten halben Stunde bestimmt drei Forenbeiträge gelesen habe, in denen...

Anonymer Nutzer 14. Nov 2014

also dass die sich mit spotify nicht einigen konnten leuchtet ein (auch wenn ich die...

maverick1977 14. Nov 2014

Ich kenne zahlreiche Leute, die arbeiten für Hungerlöhne, während die Firmeninhaber auf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Heintz van Landewyck GmbH, Trier
  2. SICK AG, Hamburg
  3. BG-Phoenics GmbH, München
  4. Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hacksaw Ridge, Deadpool, Blade Runner, Kingsman, Arrival)
  2. (u. a. Logan Blu-ray 9,97€, Deadpool Blu-ray 8,97€, Fifty Shades of Grey Blu-ray 11,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Forscher täuschen Straßenschilderkennung mit KFC-Schild

  2. Fernsehstreaming

    Magine TV zeigt RTL-Sender in HD-Auflösung

  3. TV

    SD-Abschaltung bei Satellitenfernsehen steht jetzt fest

  4. PM1643

    Samsung liefert SSD mit 31 TByte aus

  5. Spielebranche

    Innogames wächst weiter stark mit Free-to-Play

  6. HP Omen X VR im Test

    VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken

  7. Google

    Deep-Learning-System analysiert Augenscans nach Krankheiten

  8. Smartphone-Tastatur

    Nuance stellt Swype ein

  9. Homebrew

    Bastler veröffentlichen alternativen Launcher für Switch

  10. Telekom

    15 Millionen Haushalte sollen 2018 Super Vectoring erhalten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge
Star Trek Discovery
Die verflixte 13. Folge
  1. Star Trek Bridge Crew Sternenflotte verlässt Holodeck

Fe im Test: Fuchs im Farbenrausch
Fe im Test
Fuchs im Farbenrausch
  1. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs
  2. Monster Hunter World im Test Das Viecher-Fleisch ist jetzt gut durch
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

  1. Re: Wir schreiben 2018, nicht mehr 2017. Kein...

    Cypher | 14:44

  2. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    Squirrelchen | 14:41

  3. Re: Bald kommt UHD+

    elcaron | 14:41

  4. Re: Plausibilitätscheck

    lennartc | 14:40

  5. Re: Für Werbefernsehen in HD bezahlen

    jayjay | 14:40


  1. 14:13

  2. 13:55

  3. 13:12

  4. 12:56

  5. 12:25

  6. 12:03

  7. 11:07

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel