Streaming- statt Kinopremiere: Greyhound startet im Juli auf Apple TV+

Auch Netflix hatte für den Tom-Hanks-Film geboten, aber Apple soll mehr für die Exklusivrechte gezahlt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Greyhound startet am 11. Juli auf Apple TV+.
Greyhound startet am 11. Juli auf Apple TV+. (Bild: Sony Pictures)

Apple hat den Starttermin für den Tom-Hanks-Spielfilm Greyhound bekanntgegeben und damit offiziell bestätigt, die Filmrechte dafür gekauft zu haben. Am 10. Juli 2020 soll das Kriegsdrama Greyhound auf Apple TV+ Premiere feiern, einen Kinostart wird es nicht mehr geben. Eigentlich sollte die Sony-Produktion im Mai 2020 weltweit in die Kinos kommen, aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der daher geschlossenen Filmtheater kam es nicht dazu.

Stellenmarkt
  1. Research Scientist*(m/w/d) Risikobewertung KI
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Efringen-Kirchen
  2. Team Lead Service Delivery Management (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Detailsuche

Mitte Mai 2020 war bereits durchgesickert, dass Apple die Exklusivrechte für Greyhound erworben hatte. Auch Netflix soll für die Filmrechte im Streamingbereich geworben haben, aber war Apple nach Presseberichten unterlegen. 70 Millionen US-Dollar sollen Apple die Streamingrechte an dem Hollywoodfilm gekostet haben - für die nächsten 15 Jahre. Die Produktionskosten des Films werden auf 50 Millionen US-Dollar veranschlagt.

Erst kürzlich änderte Apple seine Strategie für Apple TV+: Der Konzern lizenziert erstmals eine alte TV-Serie aus den 1980er Jahren für Apple TV+ und setzt nicht mehr ausschließlich auf Eigenproduktionen oder exklusive Inhalte. In den USA gibt es bereits die Originalserie der Jim-Henson-Produktion Fraggles aus den 1980er Jahren im Abo. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es die Serie auch bei Apple TV+ in Deutschland geben. Das ist ebenfalls ein Novum, bisher wurden alle neuen Inhalte von Apple TV+ weltweit bereitgestellt.

Apple TV+ hat wenig Auswahl

Im Fall von Greyhound wird die frühere Strategie fortgeführt, er soll weltweit am selben Tag starten. Den Film wird es langfristig nicht für andere Streamingabos geben. Ob er bei anderen Plattformen zum Leihen oder Kaufen zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht bekannt. Bisherige Exklusivinhalte von Apple TV+ gibt es nur bei Apple.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    01./02.12.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.-28.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Katalog von Apple TV+ ist weiterhin deutlich kleiner als bei der Konkurrenz. Während es auf Netflix derzeit knapp 4.200 Filme und Serien gibt und bei Prime Video etwa 5.600 Titel zur Wahl stehen, bietet das Abo von Apple TV+ lediglich 26 Filme und Serien. Selbst das erst kürzlich gestartete Abo von Disney+ liefert mit knapp 900 Titeln mehr als Apple.

Das von Sony produzierte Kriegsdrama Greyhound wurde mit Tom Hanks in der Hauptrolle besetzt, der auch das Drehbuch schrieb. Regie führte Aaron Schneider. Der Film spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, Hanks ist der Kapitän eines internationalen Schiffskonvois, der bei der Überquerung des Nordatlantiks von deutschen U-Booten verfolgt wird. Der Film beruht auf dem Roman The Good Shepherd von Cecil Scott Forester und sollte ursprünglich am 7. Mai 2020 in die deutschen Kinos kommen, der Kinostart wurde aufgrund der Coronapandemie zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Disney bringt Artemis Fowl direkt zu Disney+

In Deutschland läuft bald ein weiterer für das Kino geplanter Spielfilm nur bei einem Streamingabo an. Disney will Artemis Fowl ab dem 14. August 2020 auf Disney+ veröffentlichen. Der Film erscheint hierzulande mit einer Verspätung von zwei Monaten. In den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien und den Niederlanden startete Artemis Fowl bei Disney+ bereits am 12. Juni 2020.

Mehr dazu:

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesgerichtshof
Ebay-Bewertungen dürfen auch ungerecht sein

Ein Käufer, der sich über gängige Portokosten beschwert hat, kann weiter "Ware gut, Versandkosten Wucher" erklären. Der Bundesgerichtshof sieht dies nicht als Schmähkritik, sondern durch die Meinungsfreiheit geschützt.

Bundesgerichtshof: Ebay-Bewertungen dürfen auch ungerecht sein
Artikel
  1. Verwirrendes USB: Trennt die Klassengesellschaft!
    Verwirrendes USB
    Trennt die Klassengesellschaft!

    USB ist ziemlich verwirrend geworden, daran werden auch neue Logos nichts ändern. Das Problem ist konzeptuell.
    Ein IMHO von Johannes Hiltscher

  2. Berufsschule für die IT-Branche: Leider nicht mal ausreichend
    Berufsschule für die IT-Branche
    Leider nicht mal "ausreichend"

    Lehrmaterial wie aus einem Schüleralbtraum, ein veralteter Rahmenlehrplan und nette Lehrer, denen aber die Praxis fehlt - mein Fazit aus drei Jahren als Berufsschullehrer.
    Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch

  3. Vorratsdatenspeicherung: CDU/CSU wollen IP-Adressen sechs Monate lang speichern
    Vorratsdatenspeicherung
    CDU/CSU wollen IP-Adressen sechs Monate lang speichern

    Die Unionsfraktion setzt weiterhin auf eine Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen. Quick-Freeze sei eine "Nebelkerze".

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller GoW Ragnarök Edition vorbestellbar • Saturn Technik-Booster • Viewsonic Curved 27" FHD 240 Hz günstig wie nie: 179,90€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 499€, ASRock RX 6800 579€) • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • Alternate (KF DDR5-5600 16GB 96,90€) [Werbung]
    •  /