Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Streaming: Spotify startet kostenpflichtige Podcast-Abos

Podcast -Produzenten erhalten über die neuen Spotify -Funktionen weitere Einnahmemöglichkeiten.
/ Ingo Pakalski
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Spotify startet kostenpflichtige Podcast-Abos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Spotify startet kostenpflichtige Podcast-Abos. Bild: Martin Wolf/Golem.de

In Deutschland führt Spotify kostenpflichtige Abos für Podcasts ein. Unter anderem in den USA gibt es die Funktion bereits seit einigen Monaten. Fans von Podcasts, die zugleich Abonnenten von Spotify sind, können entsprechende Podcasts über die Spotify-Plattform konsumieren. Sie müssen dafür keine andere Plattform verwenden.

In den kommenden Wochen sollen ausgewählte Episoden von verschiedenen Podcasts in Deutschland bei Spotify(öffnet im neuen Fenster) erscheinen. Mit dabei sind unter anderem von Podimo Das Hannibal-Netzwerk – Rechte Schattenkrieger und der Tag X, Enter Europa, Im Dunkeln – Der Fall Rebecca Reusch, In Sekten sowie Pietro & Friends.

Von Zebra Audio Net kommen Der Zahnputzcast und Reisen Reisen +. Zudem gesellen sich Geschichten aus dem Altbau-Plus von Josch Kliemann und Christoph Wellbrock, Hotel Matze Suite von Mit Vergnügen sowie Macht und Millionen – Der Podcast über echte Wirtschaftskrimis von Business Insider dazu.

Alle Einnahmen bleiben erst einmal bei den Podcast-Produzenten

Spotify verspricht Podcast-Betreibern eine große Reichweite, eine gute Suche und eine gute Auffindbarkeit der Inhalte, damit möglichst viele Hörer erreicht werden. Das soll für Podcast-Produzenten zusätzliche Einnahmemöglichkeiten bieten. Noch bis 2023 gehen die Umsätze der Podcast-Abos an die Betreiber, sie müssen an Spotify nichts bezahlen. Danach will Spotify einen Anteil von fünf Prozent der Einnahmen einbehalten.

Kostenpflichtige Podcast-Episoden sind an einem Schlosssymbol zu erkennen. Bei Buchung eines Podcast-Abos wird dieses bis zum Ende der Laufzeit verlängert, bis es gekündigt wird. Eine Abokündigung soll jederzeit vor Ablauf des Abozeitraums möglich sein.

Für die Podcast-Abos nutzt Spotify die eigene Podcast-Plattform Anchor(öffnet im neuen Fenster) , die 2019 von Spotify aufgekauft wurde. Falls Hörer der Weitergabe der Kontaktdaten zugestimmt haben, können Podcast-Produzenten auf diese Daten zugreifen und erhalten neue Möglichkeiten, mit den Zuhörern zu kommunizieren.

Über Anchor soll die Produktion und der Vertrieb von Podcasts besonders einfach möglich sein. Für Abos stehen verschiedene Bezahlstufen bereit, die von den Produzenten gewählt werden können.


Relevante Themen