Streaming: Spotify plant Preiserhöhung
Spotify plant in mehreren Ländern eine Preiserhöhung für das eigene Musikstreamingabo. Das sagte Spotify-CEO Daniel Ek anlässlich der Präsentation aktueller Quartalszahlen, wie unter anderem Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) und Billboard(öffnet im neuen Fenster) übereinstimmend berichten. Es wäre die erste Preiserhöhung von Spotify in Deutschland seit dem Start im März 2012.
Seitdem kostet ein Premium-Abo von Spotify 9,99 Euro monatlich und für 14,99 Euro im Monat gibt es ein Family-Abo, bei dem bis zu sechs Personen das Abo parallel verwenden können. Anfangs gab es auch das Abo Spotify Unlimited für monatlich 5 Euro, bei dem die Klangqualität verringert wurde. Dieses Abomodell wird bereits seit Jahren nicht mehr angeboten.
Im Juli 2020 wurde das neue Abomodell Spotify Duo Premium gestartet, bei dem zwei Personen den Streamingdienst parallel zum Preis von 12,99 Euro monatlich nutzen können. Als weitere Möglichkeit steht Spotify Free bereit, das durch Werbung finanziert wird und bei dem die Kundschaft keine Abogebühren bezahlen muss.
Genaue Pläne für Deutschland noch unklar
Ek hat angekündigt, dass die Preiserhöhung vor allem in den Ländern geplant ist, in denen Spotify stark im Markt vertreten ist und wo der Dienst von Abonnenten intensiv genutzt wird. Ek geht davon aus, dass die Kundschaft in diesen Märkten bereit dafür ist, mehr zu bezahlen. In Skandinavien gab es laut Billboard bereits erste Preiserhöhungen, die aber noch nicht für alle gelten. Teilweise wurden die Abogebühren um bis zu 14 Prozent angehoben.
Es ist derzeit unklar, ob und wann Spotify die Preiserhöhung in Deutschland umsetzt. Im Bereich der Musikstreamingabos ist das Preisgefüge ganz anders als etwa im Markt für Videostreamingabos. Bei Musikstreamingabos kostet das Basisabo bei allen großen Anbietern einheitlich 9,99 Euro im Monat und ein Familienabo wird bei allen Anbietern mit 14,99 Euro abgerechnet. Zum Teil gibt es einige Vergünstigungen, wenn die Kundschaft bestimmte Konditionen erfüllt. Es ist noch nicht absehbar, ob die Konkurrenz dem Schritt von Spotify folgen und ihre Preise dann ebenfalls erhöhen würde.
Ganz anders sieht das Preisgefüge im Segment der Videostreamingabos aus. Hier verlangen die jeweiligen Anbieter unterschiedliche Abopreise.
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