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Amazon: Woody Allen bereut Vertrag für Streaming-Serie

Woody Allen bereut den Vertrag mit Amazon: Anfang des Jahres verkündete Amazon, dass das Studio Allen für eine Streaming-Serie gewinnen konnte. Der Regisseur und Drehbuchautor sieht sich selbst nun als falschen Mann für diese Aufgabe.

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Woody Allen sorgt sich um sein erstes Serienprojekt.
Woody Allen sorgt sich um sein erstes Serienprojekt. (Bild: Anne-Christine Poujoulat/AFP/Getty Images)

Woody Allen ist nicht begeistert darüber, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit Amazon Studios eingelassen hat, wie der Regisseur und Drehbuchautor im Interview mit Deadline anlässlich der Filmfestspiele in Cannes erklärte. "Ich habe es jede Sekunde bereut, seitdem ich mein Ok gegeben habe", sagte Allen zur Zusammenarbeit mit Amazon Studios.

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Der Grund liegt aber weniger am Partner, sondern an Allens Aufgabe. Ende Januar 2015 gab Amazon Studios bekannt, dass Woody Allen für das Studio eine Streaming-Serie drehen werde. Die Serie aus sechs halbstündigen Episoden soll im nächsten Jahr auf Amazon Instant Video unter anderem in Deutschland zu sehen sein.

Allen sieht sich überfordert

Woody Allen sieht sich für diese Aufgabe nicht gerüstet und erklärte, dass er zwar in den vergangenen Jahrzehnten viel Erfahrung beim Drehen von Filmen gesammelt, aber keine Erfahrung mit Serien habe. Dabei hatte Allens Karriere mit Comedy-Serien begonnen, für die er Gags geschrieben hatte. Allen meint wiederum, er wisse mit dem Begriff Streaming-Serie überhaupt nichts anzufangen und habe in den vergangenen Jahrzehnten nie eine Fernsehserie angeschaut.

Daher sorgt sich Allen jetzt, dass er seine Auftraggeber enttäuschen könnte. Er sei davon ausgegangen, dass er einfach einen Spielfilm drehen werde, der in sechs Teile aufgeteilt wird. Erst später bemerkte er, dass das nicht funktionieren würde.

Für die Serie bekäme er viel Geld, so Allen. Er hoffe daher, dass Amazon am Ende der Meinung sein werde, dass Allen jeden Penny Wert gewesen sei. Allens Hauptsorge ist derzeit, dass Amazon Studios über seine Arbeit denken könnte: "Mein Gott, wir haben ihm so viel Geld und Freiheit gegeben und das ist, was er uns dafür gegeben hat?".

Amazon umgarnte Woody Allen

Nach Aussage von Allen nahm Amazon in den vergangenen 1,5 Jahren immer wieder Kontakt zu ihm auf und wollte, dass er für den Streaming-Anbieter eine Serie drehe. Der Konzern bot ihm am Ende an, dass er machen könne, was er wolle, es gebe keine Vorgaben seitens Amazon - und es soll viel Geld im Spiel sein.

"Jeder aus meinem Umfeld drängte mich, das Angebot anzunehmen und die Serie zu machen", erklärte Allen. Freunde und Bekannte hätten ihn gefragt, was er zu verlieren habe. So habe er das Angebot angenommen.

Bisher gibt es noch keine genaueren Details zu Allens erster selbstproduzierter Serie. So soll bislang weder ein Titel noch eine grobe inhaltliche Richtung feststehen. Allen wird bei der Serie nicht nur Regie führen, sondern auch das Drehbuch dafür schreiben. So sieht es die Vereinbarung mit Amazon Studios vor.



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Der Held vom... 18. Mai 2015

Vermutlich ist es allen Beteiligten - außer Woody Allen selbst - auch gar nicht so...

Der Held vom... 18. Mai 2015

Fürs Protokoll: Jasmin26 aus dem Golem-Forum hält Woody Allen für überbewertet. Die...

Dwalinn 18. Mai 2015

Nope, unter einen Kickstarter Bericht hat jemand ein Video von Uwe Boll gepostet (der...

zreptil 18. Mai 2015

Prima, die Überschrift passt aus meiner Sicht wesentlich besser zum Inhalt. Danke für...

Dino13 18. Mai 2015

Also die Werbestrategie hat bei mir funktioniert. Ich kann es kaum erwarten die Serie von...


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