Abo
  • Services:
Anzeige
Das Landgericht Hamburg
Das Landgericht Hamburg (Bild: LG Hamburg)

Streaming Redtube erwirkt einstweilige Verfügung gegen Abmahner

Jetzt ist das Streamingportal Redtube selbst gegen die Abmahnwelle erfolgreich vorgegangen. Gegen The Archive AG hat Redtube eine einstweilige Verfügung erwirkt. Ab sofort dürfen keine Abmahnungen mehr verschickt werden.

Anzeige

Vor dem Hamburger Landgericht hat das Streamingportal Redtube eine einstweilige Verfügung gegen die Schweizer The Archive AG erwirkt. Demnach dürfen ab sofort keine Abmahnungen mehr verschickt werden, berichtet die Frankfurter Rundschau. Die Abmahnungen werden durch die Regensburger Anwaltskanzlei Urmann + Collegen verschickt, die The Archive AG vertritt.

Durch die einstweilige Verfügung ist es The Archive AG verboten, Abmahnschreiben an Nutzer der Internetplattform Redtube zu versenden, in denen behauptet wird, dass Besucher das Urheberrecht von The Archive AG verletzt hätten, zitiert Die Frankfurter Rundschau die Pressemitteilung von Redtube. Das gelte für alle Videos, an denen The Archive AG Urheberrechte geltend mache.

Verletzung der Privatsphäre aus finanziellem Interesse

Es sei zudem eine klare Botschaft, dass die Ausnutzung persönlicher Daten und die Verletzung der Privatsphäre aus rein finanziellen Interessen nicht toleriert werde, heißt es weiter in Redtubes Pressemitteilung. Die Entscheidung des Hamburger Landgerichts sei nicht nur ein Sieg für die Nutzer von Redtube, sondern für jede Person, die Streamingwebseiten besuche, zitiert die Frankfurter Rundschau Redtubes Vizepräsident Alex Taylor.

Wenige Tage zuvor hatte das Landgericht Köln verkündet, es werde einige Entscheidungen zur Herausgabe von Postanschriften auf Basis gesammelter IP-Adressen nochmals überdenken. In einer Erklärung betont das Gericht, dass die Kammern, welche den Anträgen entsprochen haben, "die inzwischen aufgetauchten Bedenken u. a. an der Ordnungsgemäßheit der Ermittlung der IP-Adressen für beachtlich halten".

Streaming juristisch umstritten

Die Verbraucherzentrale Brandenburg hatte Strafanzeige gegen die beteiligten Anwälte, den Rechteinhaber sowie den Ermittler der IP-Adressen gestellt, weil erhebliche Zweifel bestünden, ob die Beschaffung der IP-Adressen rechtmäßig erfolgt sei.

Außerdem teilte das Gericht mit: "In den von diesen Kammern erteilten Hinweisen wird auch thematisiert, dass die Frage der urheberrechtlichen Einordnung des 'Streaming' juristisch umstritten ist und daher möglicherweise die Rechtsverletzung nicht offensichtlich im Sinne von § 101 Abs. 9 UrhG sein könnte."

Experten wie der Medienrechtsprofessor Gerald Spindler bezweifeln, dass das Ansehen von Streams im Netz normalerweise eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Die Linke hatte in einer Kleinen Anfrage im Bundestag von der Bundesregierung verlangt, Stellung zu beziehen, ob "das reine Betrachten eines Videostreams" als "urheberrechtlich relevante Vervielfältigung" bewertet wird und "unter welchen Voraussetzungen" dies als "illegal und damit abmahnwürdig" bewertet wird.


eye home zur Startseite
volkskamera 29. Dez 2013

So langsam wirds interessant: http://www.focus.de/digital/internet/zweifel-im-redtube...

crazypsycho 27. Dez 2013

Also wenn man in diversen Foren Berichte von Betroffenen ließt, welche noch ihren...

GodsBoss 25. Dez 2013

Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Bei den RedTube-Abmahnungen wurden...

crazypsycho 23. Dez 2013

Diese Anzeige scheint doch mal richtig zielführend formuliert zu sein. Hoffen wir das beste!

Anonymer Nutzer 23. Dez 2013

Lol. Nicht dein ernst, oder?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. Continental AG, Frankfurt
  3. Bechtle IT-Systemhaus GmbH, Düsseldorf / Krefeld
  4. über Hays AG, Region Karlsruhe


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. 179,99€
  3. 184,90€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Rechentechnik

    Ein Bauplan für einen Quantencomputer

  2. Roborace

    Roboterrennwagen bei Testlauf verunglückt

  3. Realface

    Apple kauft israelischen Gesichtserkennungsspezialisten

  4. Chevrolet Bolt

    GM plant Tests mit Tausenden von autonomen Elektroautos

  5. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  6. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  7. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Exmitarbeiter verklagen Blackberry

  8. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  9. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  10. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prey angespielt: Das Monster aus der Kaffeetasse
Prey angespielt
Das Monster aus der Kaffeetasse
  1. Bethesda Softworks Prey bedroht die Welt im Mai 2017
  2. Ausblicke Abenteuer in Andromeda und Galaxy

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

  1. Re: Und wo liegt nun der Unterschied zu Alexa?

    Berner Rösti | 09:37

  2. Re: 30 Sekunden meines Lebens...

    der_wahre_hannes | 09:37

  3. Re: "Smart"-TVs mit Kamera und Mikro

    Anonymouse | 09:36

  4. Re: Wie kann man auch so dumm sein?

    pinki | 09:35

  5. Re: Schöne neue Welt

    Kleba | 09:34


  1. 09:07

  2. 07:53

  3. 07:41

  4. 07:22

  5. 14:00

  6. 12:11

  7. 11:29

  8. 11:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel