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Streamingplattform: Privatsender hoffen auf Scheitern von Germany's Gold

Die wichtigen Fragen seien ungeklärt, die kommerzielle Streaming-Plattform Germany's Gold nichts als ein Frühstart, meinen die Privatsender. Im erbitterten Konkurrenzkampf hoffen sie nun auf eine Blockade vom Bundeskartellamt.

Artikel veröffentlicht am ,
Streamingplattform: Privatsender hoffen auf Scheitern von Germany's Gold
(Bild: Joe Klamar/AFP/Getty Images)

Die Privatsender erwarten, dass die von ARD und ZDF initiierte Videostreamingplattform Germany's Gold doch noch vom Bundeskartellamt blockiert wird und sich als Frühstart erweist. Das hat der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) zur heutigen Gründung erklärt.

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VPRT-Chef Jürgen Doetz sagte: "Aus Sicht der privaten Sender, deren gemeinsame VoD-Plattform vom Kartellamt untersagt wurde, mutet es merkwürdig an, wenn die Initiatoren von Germany's Gold mit ihrer Gesellschaftsgründung Fakten schaffen, bevor das Kartellamt abschließend entschieden hat. Wir erinnern daran, dass im Sport schon so mancher Frühstart zur Disqualifikation geführt hat."

Auch aus medienrechtlicher Sicht gebe es erheblichen Klärungsbedarf, besonders wegen der angekündigten Werbefinanzierung. Diese würde vor allem zulasten der privaten Anbieter gehen, die sich im noch im Aufbau begriffenen Markt in Deutschland behaupten müssten.

Eine Prüfung des Vorhabens hat das Bundeskartellamt bereits abgeschlossen und keine Probleme entdeckt, da die Beteiligten auf den Märkten - anders als RTL und ProSiebenSat.1 gemeinsam auf dem Fernsehwerbemarkt - nicht beherrschend sind und es durch den Zusammenschluss auch nicht werden. "Wir verstehen das so, dass der Zusammenschluss nicht untersagt worden ist", sagte Alexander Coridaß, Chef der ZDF Enterprises.

Die bestehende Mediathek von ARD und ZDF hält aktuelle Sendungen nur für einen begrenzten Zeitraum - in der Regel sieben Tage - bereit.

Die Beschwerde der Sendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 gegen die Untersagung ihrer Streamingplattform hat wenig Aussicht auf Erfolg. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte sich am 18. April 2012 bei der mündlichen Verhandlung der Argumentation des Bundeskartellamts angeschlossen, das im März 2011 die Gründung der kommerziellen Videoplattform untersagt hatte.



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flasherle 27. Apr 2012

ja werbung generiert geld mit Kunden, sprich die kunden zahlen..

raumundzeit 27. Apr 2012

schlimm ist ja, dass einige Menschen hier im Forum nicht all zu weit denken können! Die...

Vollstrecker 26. Apr 2012

+1 :)

keiner 26. Apr 2012

Aber selbst von Abenteuer Wissen, welches ja jetzt TerraXpress ist bzw. sein soll, sind...

Baron Münchhausen. 26. Apr 2012

Oder was soll der Name bezwecken? Wenn als Zahlmittel nur noch Gold akzeptiert wird, dann...


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