• IT-Karriere:
  • Services:

Streaming Piracy Prevention: Cisco will illegalen PayTV-Empfang unterbrechen

Illegale Angebote von PayTV will Cisco künftig direkt an der Quelle abschalten. Dafür wird ein forensisches Wasserzeichen in die Inhalte eingebunden, das die Quelle für die Verbreitung finden und zerstören soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Sky-Empfänger
Sky-Empfänger (Bild: Sky)

Cisco will illegale Anbieter von PayTV im Internet zwangsabschalten. Das gab Amit Wohl, Video Security Product Manager für Service Provider bei Cisco, im Blog des Unternehmens bekannt. Der Dienst Streaming Piracy Prevention (SPP) soll illegale Angebote für PayTV aufspüren und die Verbreitung unterbrechen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Lemgo
  2. Garmin Würzburg GmbH, Würzburg

Mit einem forensischen Wasserzeichen im Programm soll die Quelle der Verbreitung ausgemacht und in Echtzeit abgeschaltet werden. Der Prozess laufe vollautomatisch ab. "Die Zeiten von Abmahnungen und Warten auf Antwort sind vorbei. SPP arbeitet, ohne auf Hilfe von Dritten angewiesen zu sein", erklärte Wohl. Dazu, mit welcher Technik die Quellen ausgeschaltet werden sollen, finden sich keine Angaben.

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco arbeitet dabei mit dem Monitoringdienstleister Friend MTS (FMTS) zusammen, der illegale Streams im Web auffindet. Dadurch erhalte Cisco SPP die Daten, um die Quelle zu finden.

Ganze Senderpakete illegal im Internet

Illegale Dienste würden im Internet ganze Senderpakete anbieten, die auf Smartphones, Tablets und Smart-TVs laufen, und von IPTV-Settop-Boxen und Plug-ins für Video-Stream-Boxen und ähnliche Geräte unterstützt werden.

Allein im vergangenen Monat habe Friend MTS 12.000 einzelne illegale Angebote von HD-Kanälen mit 1.280 x 720 Pixeln und mehr aufgefunden, die Inhalte von PayTV-Anbietern bereitstellen. In SD-Auflösung seien es über 22.000 Programme. Quelle seien die größten PayTV-Anbieter der Welt bis hin zu sehr kleinen Unternehmen. Bitraten von 4 bis 6 MBit/s für HD-Kanäle sind üblich, 1 MBit/s für SD-Kanäle mit H.264/AVC. Sogar ein Ultra-HD-Kanal (3.840 x 2.160) mit HEVC und einer Datenrate von 15 MBit/s sei im Angebot.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Nitro VG270Ubmiipx 27-Zoll-IPS WQHD 75Hz für 199€, Acer Predator Cestus 330 Gaming...
  2. (u. a. BenQ GL2780E 27-Zoll-LED FHD für 127,84€, Lenovo IdeaPad Flex 5 15,6-Zoll-FHD-IPS-Touch...
  3. 333€ (Vergleichspreis 388€)
  4. 49,99€ (Bestpreis!)

manudrescher 26. Okt 2016

Naja...also das Cinema-Paket beinhaltet 13 Sender, davon sind 8 in HD verfügbar, der Rest...

casaper 25. Okt 2016

Das Wasserzeicheneinfügen besonders rechenintensiv ist, wäre mir neu. Anbieter...

Paule 25. Okt 2016

Wie lange wird es wohl dauern bis die Anbieter der illegalen Streams diese einfach leicht...

surpriseurdead 25. Okt 2016

Man könnte nach IPTV Germany Sky googeln und sich einen der unzähligen Treffern...

pseudonymer 25. Okt 2016

Das geht aus dem Beitrag überhaupt nicht hervor, oder ich habe es übershen?


Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
    SSD vs. HDD
    Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

    SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

    1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

      •  /