Streaming: Ninja gelingt erfolgreicher Start auf Mixer

Mehr Zuschauer als zuletzt bei Twitch, bereits rund 650.000 Abonnenten: Der mutmaßlich millionenschwere Wechsel von Tyler "Ninja" Blevins zu Mixer könnte sich für Microsoft nach starkem Einstand auch langfristig lohnen.

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Tyler "Ninja" Blevins auf der Twitchcon 2018
Tyler "Ninja" Blevins auf der Twitchcon 2018 (Bild: Robert Reiners/Getty Images)

Sechs Stunden lang hat Ninja auf Mixer am 3. August 2019 Fortnite übertragen, dabei sahen ihm durchschnittlich rund 65.000 Zuschauer zu - was deutlich mehr ist als bei Twitch, wo zuletzt rund 40.000 Fans die Streams verfolgt haben. In der Spitze folgten auf Mixer sogar rund 96.000 Zuschauer den Partien. Der Kanal von Ninja auf Mixer hat in kürzester Zeit rund 650.000 Follower gefunden.

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Mit diesen Zahlen zum Auftakt dürfte klar sein, dass der Anfang August 2019 verkündete Wechsel von Tyler Blevins - so der bürgerliche Namen von Ninja - von Twitch zu der Microsoft gehörenden Plattform Mixer glücken könnte. Der Streamer ist damit ein Risiko eingegangen, denn bislang ist Mixer alles andere als ein Garant für Reichweite: Der Marktanteil des Portals liegt (noch) weit hinter dem von Twitch und Youtube.

Laut einer Studie von Stream Elements kam Twitch bei der Übertragung von Spielen im Frühjahr 2019 auf einen Marktanteil von 72,2 Prozent, Youtube erreichte 19,5 Prozent und Facebook Gaming rund 5,3 Prozent. Erst auf dem vierten Platz folgte Mixer mit einem Marktanteil von 3 Prozent.

Ninja spielt nun exklusiv bei Mixer. Allerdings ist nicht bekannt, für wie lange sich der momentan wohl bekannteste Spielestreamer an die Plattform gebunden hat. Auch sonst liegen keine weitergehenden Informationen über den Deal zwischen ihm und Microsoft vor. Im Netz wird derzeit über eine Bezahlung von 20 Millionen bis 25 Millionen US-Dollar spekuliert. Belege gibt es dafür zwar nicht, allzu unrealistisch erscheint die Summe aber nicht.

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Zwar wird Ninja in erster Linie mit Fortnite in Verbindung gebracht, bei der offiziellen Ankündigung war aber auffällig oft auch von Halo die Rede. Ninja hat seine Karriere vor langer Zeit mit dem ursprünglich von Bungie entwickelten, inzwischen zu Microsoft gehörenden Actionspiel begonnen.

Es ist daher gut vorstellbar, dass Tyler Blevins auch Halo Infinite streamt und bewirbt. Derzeit gibt es keinen Termin für die nächsten Abenteuer der Hauptfigur Master Chief, vermutlich dürfte das Programm aber mit der nächsten Xbox gegen Ende 2020 erscheinen.

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