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Streaming: Netflix zahlt in deutsche Filmförderung ein

Netflix beendet den Rechtsstreit und zahlt einen Umsatzanteil an die deutsche Filmförderung. Die Filmabgabe, die neben den Kinos von der Videowirtschaft und dem Fernsehen erhoben wird, sollen nun alle Streaminganbieter zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Berlinale 2016
Berlinale 2016 (Bild: Berlinale)

Während der Berlinale ist bekannt geworden, dass der Streaminganbieter Netflix künftig Filmabgabe nach dem deutschen Filmförderungsgesetz zahlen wird. "Netflix lässt seine Klagen fallen und zahlt künftig in die deutsche Filmförderung ein. Diesen Schritt begrüße ich sehr", sagte die kultur- und medienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Elisabeth Motschmann (CDU).

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Netflix zeige damit, dass Deutschland als Filmmarkt international attraktiv sei. Dass neben Amazon nun auch der zweite große Streaminganbieter seiner Abgabepflicht nachkomme, trage zur Fairness bei, betonte Motschmann. Während der Berlinale habe Netflix-Chef Reed Hastings Kulturstaatsministerin Monika Grütters getroffen, die den Streamingkonzern aufgefordert habe, sich "verdammt an die Regeln des hiesigen Marktes zu halten", berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Wer in Deutschland mit Filmen Umsätze macht, muss darauf Abgaben leisten. Die Kinos mit dem höchsten Umsatz zahlen einen Anteil von 1,8 bis 3 Prozent des Umsatzes an die Filmförderungsanstalt (FFA). Die Filmabgabe wird neben den Kinos von der Videowirtschaft und dem Fernsehen erhoben. Motschmann forderte Google auf, diesem Beispiel zu folgen und für seinen Dienst Google Play Movies ebenfalls an die Filmförderungsanstalt zu zahlen.

Wie die Förderungsanstalt auf Nachfrage der Welt bestätigte, zahlt Netflix ab September in die deutsche Filmförderung ein. Die Anstalt erhält insgesamt von allen Marktteilnehmern jährlich 75 Millionen Euro. Von den Videoanbietern kommen bisher rund 14 Millionen Euro, hierzu wird künftig auch Netflix einen Anteil beitragen. Ein für Netflix sicher überschaubarer Betrag.

Mit Netflix ist im Januar erstmals ein Streaminganbieter Mitglied der Motion Picture Association of America (MPAA) in den USA geworden. Der Branchenverband bestand bisher aus den sechs großen Filmstudios.

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mnementh 18. Feb 2019

Selbst dann ist es masslose Übertreibung. Wenn überhaupt die Hälfte gefördert wird, dann...

Frankenwein 18. Feb 2019

Ich nutze das hin und wieder, so als letztes Mittel bevor ich zu torrents greifen muss...

conker 17. Feb 2019

@OP +1 Mein erster Gedanke war, dass Uwe Boll und Till Schweiger sich freuen werden

x2k 17. Feb 2019

..In Deutschland für das sich keine verwertungsgesellschaft gebildet hat um anderen das...

Anonymer Nutzer 17. Feb 2019

Kein denkbares Startup aus Deutschland ist mehr konkurrenzfähig ...


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