Streaming: Netflix verhandelt mit Filmstudios wegen Werbeabo

Bevor Netflix ein werbefinanziertes Abo auf den Markt bringen kann, müssen viele Verträge neu ausgehandelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix bereitet alles für eine werbefinanzierte Version von Netflix vor.
Netflix bereitet alles für eine werbefinanzierte Version von Netflix vor. (Bild: Denis Balibouse/Reuters)

Mit verschiedenen Filmstudios verhandelt Netflix derzeit über die Konditionen bei der Einführung eines werbefinanzierten Abos, berichtet das Wall Street Journal. Die Zeitung beruft sich auf Personen, die mit dieser Angelegenheit betraut sind. Demnach gibt es derzeit Verhandlungen mit Warner Bros, Universal, Sony Pictures Television sowie Paramount.

Stellenmarkt
  1. CRM Solutions Expert (m/f/d)
    Allianz Deutschland AG, München
  2. UX Designer / Interaction Designer (w/m/d)
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
Detailsuche

Ziel der neuen Vereinbarungen ist es, Netflix die Einführung eines werbefinanzierten Abos zu ermöglichen. Reuters wollte sich das von Netflix bestätigen lassen. Das Unternehmen verwies darauf, dass sich das Unternehmen noch in einer "frühen Phase der Entscheidungsfindung" befinde. Derzeit seien Details dazu nur "Spekulation". Reuters fragte auch bei Warner Bros, Universal und Sony nach, erhielt aber keine Antwort.

Zur Entscheidungsfindung zählt dabei, dass mit den Inhalteanbietern verhandelt wird und die Konditionen für ein werbefinanziertes Abo festgelegt werden. Ende Juni 2022 bestätigte Co-CEO Ted Sarandos, dass derzeit Verhandlungen mit Werbepartnern geführt würden, um eine werbefinanzierte Version von Netflix auf den Markt bringen zu können.

Netflix-Abo wird weniger kosten

Das werbefinanzierte Abo von Netflix soll preiswerter sein und Kunden müssen sich dann damit abfinden, Werbung zu erhalten. Bisher gibt es noch keine Details dazu, wie viel eine werbefinanzierte Version von Netflix kosten wird. Netflix hat interne Pläne, das Abo noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
  2. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    06.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Lange Zeit hatte sich Netflix dagegen gewehrt. Im April 2022 gab das Unternehmen diese Ablehnung auf und Netflix-Chef Reed Hastings räumte erstmals ein, dass eine werbefinanzierte Version von Netflix kommen könnte.

Werbefinanzierte Version von Disney+

Anders als in Deutschland sind werbefinanzierte Streamingabos in den USA durchaus üblich. Diese kosten weniger als die werbefreien Abos. Von HBO Max, Hulu, Peacock oder Paramount+ gibt es Abovarianten mit Werbeschaltungen. Mitunter haben diese Einschränkungen bei der Katalogauswahl oder bei den technischen Möglichkeiten. Bisher machte Netflix noch keine Angaben dazu, wie sich eine werbefinanzierte Netflix-Variante vom normalen Abo unterscheiden wird.

Disney+ ist einer der größten Konkurrenten von Netflix und geht einen ähnlichen Weg. Disney verkündete Anfang März 2022, ein werbefinanziertes Abo von Disney+ anbieten zu wollen. Das soll bis Ende 2022 in den USA starten. In weiteren Ländern soll es Disney+ mit Werbeschaltung im Jahr 2023 geben.

In den USA wird die Werbevariante von Disney+ etwa vier Minuten Werbung pro Stunde zeigen. Dafür wird es das Abo wohl zu einem geringeren Preis geben. In den Kinderprofilen von Disney+ wird es generell keine Werbung geben, kündigte Disney an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


neodeo 14. Jul 2022 / Themenstart

noch mal zur Klarstellung.: der Preis hat sich verdoppelt/ bzw. wird sich verdoppeln...

TMA 13. Jul 2022 / Themenstart

Durch das sharing kommt das. Was soll's nehms gerne wenn die Werbung Qualität hat

ptepic 13. Jul 2022 / Themenstart

Dafür dann 20 Accounts in 4k, auch wenn man single ist und nur einen HD TV hat

McDagobertus 13. Jul 2022 / Themenstart

Wenn die anfangen Werbung in den Film zu schneiden holen sich die Leute das Zeug wo...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krieg der Steine
Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden

Lego hat einen Rechtsstreit um Mini-Figuren gegen einen Spielwarenhändler gewonnen, der Figuren aus China verkauft hat.

Krieg der Steine: Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden
Artikel
  1. Smartphones: Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger
    Smartphones
    Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger

    Das Xiaomi Mix Fold 2 ähnelt dem Samsung Galaxy Fold 4. Es ist ähnlich gut ausgestattet, kostet aber wesentlich weniger Geld.

  2. USA: Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range
    USA
    Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range

    In den USA und Kanada übersteigt die Nachfrage nach dem Tesla Model 3 LR das Angebot, so dass Tesla erstmal keine Bestellungen mehr annimmt.

  3. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • HyperX Cloud Flight heute für 44€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und GIGABYTE RTX 3070 Ti Master 8G 699€ + 20€ Cashback) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO für 353,99€) [Werbung]
    •  /