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Streaming: Netflix unterstützt HDR unter Windows 10

Mit der richtigen Kombination aus Hardware und Software können Nutzer mittlerweile 4K mit HDR unter Windows 10 per Netflix streamen. Bisher beherrschen Intel und Nvidia eine entsprechende Darstellung, AMD ist noch außen vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Auswahl an HDR-Inhalten
Auswahl an HDR-Inhalten (Bild: Netflix)

Netflix hat seinen Streaming-Dienst für den Edge-Browser und die Store-App angepasst, mit beiden ist nun 4K-UHD mit High Dynamic Range unter Windows 10 möglich. Wer ein passendes System samt Bildschirm oder Fernseher hat, kann Filme wie Bright mit Will Smith oder Serien wie Chef's Table in voller Qualität anschauen.

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Die Voraussetzungen dafür sind hoch: Bildschirm oder Fernseher müssen jeweils per Displayport 1.3 oder HDMI 2.0a angeschlossen sein und den Inhalteschutz HDCP 2.2 unterstützen. Am PC klappt das etwa mit dem von uns getesteten LG 32UD99, der auch die notwendige Helligkeit für HDR aufweist. Zudem benötigen Nutzer die richtige Hardware von Intel oder Nvidia, denn AMDs Technik ist zwar theoretisch kompatibel, aber mangels Treiber noch nicht in der Praxis.

Intel unterstützt 4K-HDR mit den integrierten GPUs der Kaby-Lake-(Refresh-) und der Coffee-Lake-Generation, also etwa einem Core i5-7200U in einem Ultrabook oder einem Core i7-8700K am Desktop. Explizit ausgenommen sind die HD Graphics 610/615 (siehe PDF). Notwendig ist außerdem mindestens die Treiberversion 15.46.4749 oder höher. Bei Nvidia muss eine Geforce GTX 1050 Ti oder besser samt Geforce-Treiber 387.68 oder höher sein. Generell notwendig ist das Windows 10 Fall Creators Update (v1709), da Micrsofts Play Ready 3.0 hier integriert wurde.

Netflix nutzt für seine 4K-Inhalte den HEVC alias H.265 mit 10-Bit-Farbtiefe für High Dynamic Range. Damit können AMDs aktuelle Grafikarchitekturen - Polaris und Vega - umgehen, zumindest aus Sicht der Hardware. Einen Treiber hat der Hersteller für den Zeitraum nach der Veröffentlichung von Ryzen Mobile angekündigt, Anfang 2018 könnte es soweit sein.



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Hotohori 22. Dez 2017

Spätestens bei feinen Farbabstufungen sieht man den Unterschied deutlich. Auch gerade in...


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