Streaming: Netflix soll günstigere Version planen

Medienberichten zufolge soll Netflix einen neuen Tarif planen, der preislich noch unterhalb des aktuell günstigsten liegen soll. Damit könnte der Streaming-Anbieter seine Marktanteile in einkommensschwächeren Regionen ausbauen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Netflix könnte an einem neuen, günstigeren Tarif arbeiten.
Netflix könnte an einem neuen, günstigeren Tarif arbeiten. (Bild: Netflix)

Netflix soll in einigen Ländern eine günstigere Version seines Videostreaming-Dienstes planen, um mehr Kunden anzulocken. Entsprechende Aussagen machte Gründer und Chef Reed Hastings im Gespräch mit dem Finanzdienst Bloomberg, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Stellenmarkt
  1. Experte (m/w/d) Active Search/IT-Security
    operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) für IT-Helpdesk
    ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt bei Ulm
Detailsuche

Die Idee wäre eine Strategiewende für Netflix. Bisher setzte die US-Firma eher auf Preiserhöhungen sowie teurere Versionen ihres Angebots mit höherer Qualität, statt den Service günstiger zu machen.

Es gehe jedoch nicht darum, den Preis für das aktuell günstigste Paket zu senken, schreibt Bloomberg. Stattdessen soll es eine kostengünstigere Version mit reduziertem Angebot geben. Damit dürfte Netflix eher Märkte mit niedrigeren Pro-Kopf-Einkommen im Visier haben - entsprechend fraglich ist es, ob der neue Tarif nach Europa kommen wird. Bloomberg zufolge zielt Netflix auf den asiatischen Markt ab.

Anzahl der neuen Nutzer steigt

Netflix hatte zum Ende des vergangenen Quartals 130,4 Millionen zahlende Kunden und fast 7 Millionen Nutzer, die noch in der Probezeit waren. Mit knapp 7 Millionen Neuzugängen war der Anbieter in dem Vierteljahr wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, nachdem die Nutzerzahlen im Quartal davor die Analysten enttäuscht hatten.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Netflix steckt jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar in exklusive Inhalte und konkurriert unter anderem mit dem Anbieter Amazon, bei dem das Videoangebot im Preis der Prime-Mitgliedschaft enthalten ist.

Konkurrenz dürften Netflix und Amazon ab Ende 2019 bekommen: Dann soll Disneys Streaming-Dienst Disney+ an den Markt gehen. Dort wird es unter anderem eine neue Star-Wars-Serie geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 13. Nov 2018

Wenn man sich mal die Kundenzahl und die Entwicklung anguckt, macht Netflix irgendwas...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2018

Das ist deine Meinung. Andere fanden die Serie wohl gut. Ich selbst hab sie nicht...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2018

Evtl. planen sie ja einen Tarif, wo man nur das Netflix-eigene Zeugs gucken kann. Derzeit...

Marvin-42 13. Nov 2018

Solange sie nichts gegen Account Sharing, Buchungen im Ausland und den dritten...

SchreibenderLeser 13. Nov 2018

Das überrascht mich irgendwie wenig. Eine Einstiegsangebot als Werbemaßnahme oder...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /