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Streaming: Netflix plant spezielle Versionen für Mobilgeräte

Mobilnutzer werden für Netflix offenbar immer wichtiger: Der Streamingdienst soll an für mobile Geräte angepassten Versionen seiner Eigenproduktionen arbeiten. Diese sollen beispielsweise Szenen enthalten, die auf einem kleinen Display besser zu sehen sind.
/ Tobias Költzsch
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Mit offline speicherbaren Inhalten hatte Netflix bereits die Nutzung auf mobilen Geräten verbessert. (Bild: Screenshot: Golem.de)
Mit offline speicherbaren Inhalten hatte Netflix bereits die Nutzung auf mobilen Geräten verbessert. Bild: Screenshot: Golem.de

Netflix plant, in Zukunft speziell für Smartphones und Tablets erstellte Versionen seiner selbst produzierten Filme und Serien anzubieten. Das hat Netflix' Chief Product Officer Neil Hunt The Verge(öffnet im neuen Fenster) zufolge während eines Treffens mit Journalisten in San Francisco gesagt.

Besser auf Mobilgeräten erkennbare Szenen

"Es ist nicht undenkbar, dass man eine Master Copy nimmt und verschiedene Schnittversionen für Mobilgeräte erstellt", sagt Hunt. Für Netflix sei dies in den kommenden Jahren eine Option, die der Streaminganbieter sich anschauen will. Bisher gibt es bei Netflix keine verschiedenen Versionen der Inhalte für unterschiedliche Plattformen.

Die speziell für mobile Geräte erstellten Versionen sollen Szenen beinhalten, die besser auf kleinen Bildschirmen zu erkennen sind. So könnten beispielsweise sehr kleinteilige Ausschnitte herausgeschnitten werden. Denkbar ist auch, auf besonders dunkle Szenen zu verzichten, da diese auf einem Smartphone-Display in hellem Umgebungslicht nicht gut zu erkennen sein könnten.

Offline-Speicherung bei Netflix mittlerweile möglich

Netflix wird die Bedeutung mobiler Geräte für sein Angebot offenbar langsam bewusst. Der Dienst hatte sich lange Zeit dagegen gesperrt, dass Nutzer Videos auf ihren Geräten speichern können, um sie später offline zu schauen. Bei Amazon Video ist das bereits seit längerem auf verschiedenen Plattformen möglich.

Netflix hatte die Funktion nach langer Wartezeit im November 2016 eingeführt, seitdem lassen sich ausgewählte Inhalte speichern. Anders als Amazon verzichtet Netflix auf ein Limit von insgesamt zehn Folgen oder Filmen.


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