Abo
  • Services:

Streaming: Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

2018 will Netflix bei den Ausgaben für Eigenproduktionen noch einmal mehr ausgeben: Insgesamt sollen dem Streaming-Dienst der selbst produzierte Content sieben Milliarden US-Dollar wert sein. Der Großteil der Inhalte besteht aber weiterhin aus Lizenzproduktionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix will noch mehr für Eigenproduktionen ausgeben.
Netflix will noch mehr für Eigenproduktionen ausgeben. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Der für die Inhalte verantwortliche Manager von Netflix, Ted Sarandos, hat in einem Interview mit Variety erklärt, dass der Streamingdienst im kommenden Jahr 2018 insgesamt 7 Milliarden US-Dollar (knapp 6 Milliarden Euro) für Eigenproduktionen ausgeben wolle. Damit steigert Netflix seine Ausgaben für selbst produzierten Content erneut.

Ausgaben für Eigenproduktionen sind gestiegen

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein
  2. WGLi Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG, Berlin

Laut Variety hat der Streaminganbieter im Jahr 2016 5 Milliarden US-Dollar ausgegeben, 2017 waren es 6 Milliarden US-Dollar. Sarandos zufolge wird der Großteil der angebotenen Inhalte aber auch im kommenden Jahr aus lizenzierten Fremdproduktionen bestehen. "Wir sind noch ein paar Jahre davon entfernt, eine 50-50-Verteilung zu haben", sagt Sarandos im Interview.

Zu den bekannten aktuellen Eigenproduktionen gehört unter anderem die Serie Orange Is The New Black, die mehrere Emmys gewinnen konnte. Im Jahr 2017 hatte sich Netflix auch an selbst produzierten Filmen versucht, die allerdings gemischte Kritiken hervorriefen.

So hat der Film Sandy Waxler mit Adam Sandler bei Rotten Tomatoes nur einen Score von 28 Prozent, die reine Zuschauerwertung ist mit 41 Prozent immerhin etwas höher. War Machine mit seiner Starbesetzung - unter anderem spielen Brad Pitt, Ben Kingsley und Tilda Swinton mit - erreicht immerhin 54 Prozent in der Bewertung. Im Zuschauer-Ranking liegt der Film hingegen nur bei 34 Prozent. Im Dezember 2017 soll noch der Film Bright mit Will Smith starten. Der Streifen soll Variety zufolge 90 Millionen US-Dollar (knapp 77 Millionen Euro) in der Produktion gekostet haben.

Abonnentenzahl muss weiter steigen

Ende Juli 2017 wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5 Milliarden US-Dollar an Schulden hat, die unter anderem durch die erhöhten Ausgaben für Eigenproduktionen der letzten Jahre angehäuft wurden. Um die Mehrausgaben gegenzufinanzieren, muss Netflix seine Abonnentenzahl weiter erhöhen. Im zweiten Quartal 2017 gelang dies: 5,2 Millionen Kunden konnten gewonnen werden, insgesamt hat Netflix 104 Millionen zahlende Nutzer. Verlangsamen darf sich das Wachstum aber nicht.

Auch Apple will stärker in eigene Produktionen investieren, wie das Wall Street Journal berichtet. Demzufolge will das Unternehmen ein Budget von 1 Milliarde US-Dollar bereitstellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,99€
  2. 47,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

robinx999 19. Aug 2017

Also zumindest bei mir hat Netflix bei Okja angezeigt "Not for Kids" Wobei ohne die...

ubuntu_user 18. Aug 2017

nein geht es nicht. von den 20 mrd "Schulden" sind 5 mrd "echte" Schulden und ~15 Mrd...

ve2000 18. Aug 2017

Habe die ersten vier-fünf Folgen quälend ertragen. Wenn man dann erstmal weiß, wer...

ubuntu_user 17. Aug 2017

2016 5 Milliarden US-Dollar 2017 6 Milliarden US-Dollar 2018 7 Milliarden US-Dollar wird...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /