Streaming: Netflix' Originalfilme sollen keine Werbeeinblendungen haben

Netflix soll außerdem davon absehen, bei seinem kommenden werbefinanzierten Abo die Kinderprogramme mit Werbung zu versehen.

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Es gibt neue Gerüchte zu Netflix' werbeunterstütztem Abonnement.
Es gibt neue Gerüchte zu Netflix' werbeunterstütztem Abonnement. (Bild: Nicolas Liponne / Hans Lucas via Reuters Connect)

Bei seinem geplanten werbefinanzierten Abonnement will Netflix die Werbeeinblendungen bei bestimmten Programmkategorien offenbar beschränken. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Quellen berichtet, sollen Netflix' selbst produzierte Filme (Originals) und Kinderprogramme keine Werbung erhalten.

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Dies soll Netflix Geschäftspartnern kommuniziert haben. Bei den Kinderprogrammen sollen teilweise die Lizenzgeber Werbeeinblendungen explizit untersagt haben. Der Umstand, die selbst produzierten Filme zumindest anfangs ohne Werbung zu bringen, dürfte als Zugeständnis an die Regisseure zu werten sein.

Aktuell stehen den Quellen zufolge allerdings noch keine fixen Details zu dem kommenden werbeunterstützten Abonnement fest. Dementsprechend ist es auch möglich, dass Netflix von den nun bekannt gewordenen Plänen doch wieder abrückt.

Start des Werbe-Abos ist noch unklar

Netflix kündigte im Sommer 2022 an, ein werbefinanziertes Abo ohne eine monatliche Gebühr bringen zu wollen. Wann das Abonnement angeboten wird, ist aktuell noch nicht bekannt, es gibt allerdings bereits einige Informationen dazu.

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So sollen Nutzer des werbefinanzierten Abonnements nur einen kleineren Katalog an Filmen und Serien zur Verfügung gestellt bekommen. Außerdem sollen Abonnenten keine Filme und Serienfolgen herunterladen können, was im Bezahlabo geht. Vor allem die fehlende Downloadmöglichkeit dürfte für Netflix ein wirksames Mittel sein, das werbefinanzierte Abo vom regulären Bezahlabo abzuheben.

Netflix wird seit einiger Zeit von der Streaming-Konkurrenz unter Druck gesetzt. Im zweiten Quartal 2022 hat das Unternehmen eine Million zahlende Nutzer verloren und hat mit 221 Millionen Bezahlkunden nun so viele wie Disney mit seinen drei Streaming-Diensten Disney+, Hulu und ESPN+. Disney weist bei seinen Streaming-Diensten ein Nutzerwachstum auf.

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