Abo
  • Services:

Streaming: Netflix-Nutzer wollen keine Topfilme

Netflix reduziert die Anzahl der Topfilme bewusst immer weiter, weil der Streaminganbieter meint, dies wirke sich nicht auf die Nutzergewohnheiten aus. Schuld sei die Filmindustrie.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix Werbefilm
Netflix Werbefilm (Bild: Netflix)

Egal wie viele Kinofilme der großen Studios Netflix im Angebot hat, die Nutzer streamen immer nur zu einem Drittel Filme. Das sagte Ted Sarandos, Chief Content Officer bei Netflix laut einem Bericht von Business Insider Australia auf der UBS Global Media und Communications Conference in New York. "Egal was, wir stehen am Ende immer mit etwa einem Drittel Filme bei der Nutzung da."

Stellenmarkt
  1. Medios Digital GmbH, Berlin
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Sarandos nannte dazu die Beispiele USA und Kanada. In Kanada habe Netflix mit fünf großen Filmstudios Verträge, in den USA praktisch mit keinem Studio, bis auf eine gerade geschlossene Paketvereinbarung mit Disney - und dennoch würde auf beiden Landesmärkten immer zu einem Drittel Filme genutzt.

Verwertungskette der Filmindustrie nervt die Menschheit

Sarandos: "Wenn Sie einen Film nehmen, der gut an der Abendkasse läuft, dann erhalten sie den Film sieben bis zehn Monate später auf ihrem Streamingservice, damit ist nicht mehr viel zu erreichen", erklärte er. Netflix sei "glücklich, einige dieser Filme zu haben, aber das Publikum reagiert nicht besonders leidenschaftlich darauf."

Die traditionelle Verwertungskette der Filmindustrie lautet: Kino, DVD/Blu-ray und dann erst Streaming. Die Zeitspanne, nach der Filme, die in den Kinos auslaufen, für das Wohnzimmer freigegeben werden, liegt auf Datenträgern traditionell bei 90 Tagen. Nach Expertenansicht ist das der Grund für die Attraktivität illegaler Filmkopien und Verluste der Filmstudios in Milliarden-US-Dollar-Höhe.

Das Netflix-Angebot von Kinofilmen ist in den vergangenen Jahren immer weiter reduziert worden. Seit dem Jahr 2012 wurde die Zahl der Netflix-Filme aus den Top 250 der Filmdatenbank IMDB von Amazon halbiert. Gegenwärtig sind nur 31 der Toptitel bei Netflix verfügbar.

Netflix setzt auf Eigenproduktionen, bei denen das Unternehmen alle Rechte besitzt, um die Werke in Kinos und im Streaming zeitgleich zu zeigen und weltweit einzusetzen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

plutoniumsulfat 09. Dez 2016

Solche Aktionen wären mal ganz nett. Weiß jemand, ob es die Möglichkeit gibt, auch...

AssKickA 09. Dez 2016

Sogesehen stimmt das schon, das "Kino" Blockbuster Angebot ist bei Amazon Prime (noch...

AssKickA 09. Dez 2016

Ich nutze Netflix seit dem Deutschlandstart ebenfalls Amazon Prime schon lange bevor die...

AssKickA 09. Dez 2016

ich glaube sehr sehr wenige nehmen heute noch selber auf. Dies liegt an den HD...

Vertex 08. Dez 2016

Alleskino.de hat eine super Auswahl, ist aber auf deutsche Filme beschränkt.


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
    3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

      •  /