Abo
  • Services:

Streaming: Netflix' Marco Polo wird eine der teuersten Serien

Am 12. Dezember 2014 stellt Netflix seine nächste große Eigenproduktion weltweit zur Verfügung. Die Serie "Marco Polo" gilt laut US-Berichten als sehr teures Werk, nur eine Serie soll ein höheres Budget benötigt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Opening Titles von Marco Polo
Opening Titles von Marco Polo (Bild: Netflix/Screenshot: Golem.de)

Nach Game of Thrones ist Marco Polo die bisher teuerste produzierte Fernsehserie. Das berichtet die New York Times unter Bezug auf Quellen aus der US-Fernsehbranche. Demnach soll das Budget für die erste Staffel der neuen Netflix-Serie mit zehn Folgen bei rund 90 Millionen US-Dollar gelegen haben. Nur die letzten Staffeln von Game of Thrones sollen noch teurer gewesen sein, das Budget erhöhte sich von rund 60 Millionen für den ersten Abschnitt immer weiter. Genaue Zahlen geben die Produktionsfirmen solcher Serien in der Regel nicht bekannt.

Stellenmarkt
  1. Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg
  2. Neun Zeichen GmbH, Berlin

Netflix hat für Marco Polo nicht nur in Buch, Ausstattung und Schauspieler investiert. Das historische Epos wurde von Anfang an in Ultra HD produziert, bei anderen eigenen Werken wie House of Cards wurde erst später auf die 4K-Auflösung gewechselt. Und noch einen Unterschied zur Politserie gibt es: Bei Marco Polo behielt Netflix auch international vorerst alle Rechte.

Das bedeutet, dass der Streamingdienst vorerst der einzige legale Weg ist, um Marco Polo zu sehen. Das soll neue Abonnenten locken. Zudem will Netflix nicht nur auf technischer Ebene zeigen, was Produktion und Vertrieb aus einer Hand bedeuten, denn: Die neue Serie wird mit allen Folgen ab dem 12. Dezember in allen Ländern angeboten, in denen Netflix bereits aktiv ist. Auch für deutsche Nutzer ist Marco Polo dann verfügbar.

Bisher musste der Streamingdienst durch die hohen Produktionskosten seiner eigenen Serien bei der internationalen Verfügbarkeit Kompromisse eingehen. So wird auch die dritte Staffel von House of Cards in Deutschland zunächst nur als Ausstrahlung für Abonnenten von Sky verfügbar sein, als Stream kann Netflix die Serie für deutsche Nutzer erst später anbieten. Damit bleibt nur noch zu klären, ob Marco Polo auch über alle zehn Folgen inhaltlich das halten kann, was der aktuelle Trailer verspricht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 23,49€
  3. ab 0,88€ (u. a. Magicka 2, Darkest Hour)

Inspector Gadget 14. Feb 2015

um 4k/UHD streamen zu können, sind gemäss netflix mindestens 25mbit/s erforderlich. das...

.headcrash 04. Dez 2014

Ja, das habe ich mir schon gedacht. Habe eben ein paar VPN Anbieter verglichen und mal...

token 03. Dez 2014

Interessant das kannte ich noch gar nicht, danke für den link :)

mgh 03. Dez 2014

Also selten so viel gelacht wie bei Sharknado... Als "guten Film" würde ich ihn jetzt...

SlightlyHomosex... 03. Dez 2014

Oh, das war mir nicht bekannt. Wieder was gelernt :)


Folgen Sie uns
       


Exoskelett Paexo ausprobiert

Unterstützung bei Arbeiten über Kopf bietet das Exoskelett Paexo von Ottobock. Wir haben es ausprobiert.

Exoskelett Paexo ausprobiert Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke
  3. Optoakustik US-Forscher flüstern per Laser ins Ohr

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /