Abo
  • Services:

Streaming: Netflix entwickelt bei HDR-Fernsehern mit

Nach 4K kommt HDR: Netflixwill bei Fernsehern mit besonders hoher Farbtiefe der bevorzugte Lieferant für Inhalte werden und dafür ein eigenes Logo vergeben. Einige passende Serien hat das Unternehmen schon.

Artikel veröffentlicht am ,
Marco Polo auf HDR-Fernseher
Marco Polo auf HDR-Fernseher (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wer sich die zweite Staffel von House of Cards oder die neue Serie Marco Polo - beides Netflix-Eigenproduktionen - angesehen hat, dürfte als Fan guter Bilder oft die Einstellungen seines Bildschirms verändert haben. Beide Serien haben so viele Szenen im Halbdunkel oder mit extremen farbigen Beleuchtungen, dass viele Details auf weniger guten Geräten leicht verschwinden. Der Grund: Die Serien sind bereits mit HDR-Technik produziert und bieten einen farblichen Detailreichtum, den viele Geräte kaum darstellen können.

  • Marco Polo auf HDR-Fernseher. (Foto: Nico Ernst)
  • Marco Polo auf HDR-Fernseher. (Foto: Nico Ernst)
Marco Polo auf HDR-Fernseher. (Foto: Nico Ernst)
Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen bei München

Dass das auch anders geht, zeigte Netflix Golem.de in Las Vegas auf einem 4K-Fernseher von Sony und einem Gerät eines nicht genannten Herstellers. Darauf lief ein Trailer von Marco Polo, auf dem die Farbverläufe weicher, die Wiesen grüner und auch schwierige Szenen klarer waren - weil es sich um erste Fernseher mit dem bei Fotos schon lange gebräuchlichen High Dynamic Range (HDR) handelt. Dafür gibt es zwei Verfahren, Dolby Vision und die UHD-Initiative unter Federführung von Samsung. Beide will Netflix unterstützen.

Um Details wie HDMI 2.0 - das für HDR genügend Bandbreite bietet - soll der Nutzer sich Netflix zufolge nicht kümmern müssen. Das Ziel sind Apps in HDR-Fernsehern, die von selbst alles richtig machen. Eine Umsetzung für PCs, Konsolen und andere Geräte ist aber vorgesehen, sofern diese HDR-fähig sind. Schon die betagte PS3 ist dazu über HDMI Deep Color mit 12 Bit Farbtiefe pro Kanal eigentlich in der Lage. Das schlägt auch Satellitenfernsehen mit maximal 8 Bit rein technisch eigentlich immer.

Vor allem OLED-Fernseher, wie sie LG bevorzugt, sind Netflix zufolge für HDR besonders geeignet - aber auch noch sehr teuer. Vielleicht noch 2015 soll es erste HDR-Geräte geben, für diese will Netflix ein eigenes Logo entwerfen. Das gibt es für herkömmliche Fernseher in den USA schon, dabei spielt aber nicht nur die Bildqualität eine Rolle. Vielmehr vergibt der Streamer das "Netflix recommended" vor allem dann, wenn die eigene App und die Wiedergabe schnell starten und auch sonst die Bedienung flott und logisch ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 31,99€
  3. 45,99€ (Release 19.10.)
  4. 2,99€

h3lmut 07. Jan 2015

Das ist doch die einzig richtige Antwort


Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Retrogaming: Maximal unnötige Minis
    Retrogaming
    Maximal unnötige Minis

    Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
    Ein IMHO von Peter Steinlechner

    1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
    2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
    3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

      •  /