Streaming: Netflix-Chef sieht lineares TV so schnell nicht verschwinden

Der Streaming-Markt habe seine Sättigungsgrenze noch lange nicht erreicht, sagt Netflix-Chef Reed Hastings.

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Netflix-Standort in den USA
Netflix-Standort in den USA (Bild: Netflix)

Der Chef des Streamingkonzerns Netflix glaubt, die Zeit des klassischen TV-Programms sei noch lange nicht abgelaufen. "Es wird noch zehn oder sogar 20 Jahre dauern, bis lineares Fernsehen ganz verschwindet", sagte Reed Hastings im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

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Ein Vodafone-Manager hatte dagegen schon im Januar 2020 gesagt, dass Kunden für lineares Fernsehen im Kabel aussterben werden. Die Abonnenten für Kabelfernsehen wüchsen nicht mehr nach. Bei der jungen Generation sei eine Nachfrage nach dem klassischen Kabel-TV-Produkt nicht mehr gegeben.

Der Streaming-Markt habe seine Sättigungsgrenze noch lange nicht erreicht. Hinter dem geringen Anteil am Fernsehmarkt der USA von nur 27 Prozent stehe vor allem ein technischer Mangel: "Man darf nicht vergessen, dass in den USA die Hälfte der Haushalte immer noch keine Smart-TVs besitzt, also mit dem Internet verbundene Fernseher", erklärte Hastings.

Netflix: Wachsen mit Videospielen

Hastings setzt dennoch nicht auf Nachrichten oder Live-Sport, um mehr Abonnenten zu gewinnen. Er sieht Netflix als Unterhaltungskonzern, der keinen Journalismus macht. Es sei schwierig, Nachrichten zu produzieren, ohne sich dabei Feinde zu machen, zumal als global operierendes Unternehmen.

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Mit Blick auf die Formel 1 sagte er: "Vor einigen Jahren wurden die Rechte an der Formel 1 verkauft. Damals gehörten wir nicht zu den Bietern, heute würden wir darüber nachdenken."

Wachsen will der Konzern weiterhin mit seinen Serien, Filmen und mit Videospielen. Gerade testet Netflix in Polen ein Spiel, das auf seiner Serie Stranger Things basiert. Kunden können es über die Netflix-App auf ihren Handys spielen. Ob mehr daraus werde, entscheide Netflix erst in einigen Jahren: "Wir müssen in diesem Bereich noch viel ausprobieren. Im Jahr werden um die 10.000 neue Spiele veröffentlicht, eine gigantische Zahl. Dagegen erscheint das Produzieren von Filmen und Serien geradezu einfach."

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