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Streaming: Netflix-Abo mit Werbung wird wohl nicht kostenlos

Das geplante Abo mit Werbung könnte bei Netflix zwischen 7 und 9 US-Dollar kosten. Die Werbung soll auch während des Streams laufen.
/ Sebastian Grüner
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Netflix will wohl eine Abogebühr trotz Werbung. (Bild: Lee Jae-Won/AFLO/Reuters Marketplace)
Netflix will wohl eine Abogebühr trotz Werbung. Bild: Lee Jae-Won/AFLO/Reuters Marketplace

Für sein geplantes werbefinanziertes Abonnement hat Netflix offenbar erstmals einen möglichen Preisrahmen festgelegt. Das berichtet Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Quellen. Das Abo mit Werbung könnte demnach zwischen 7 und 9 US-Dollar kosten und damit nur rund halb so viel wie das derzeit beliebteste Abo, welches 15,49 US-Dollar im Monat kostet, so Bloomberg.

Der Bericht nennt darüber hinaus Details zu den Werbeeinblendungen. Demnach plant Netflix den Verkauf von rund vier Minuten Werbezeit pro Stunde in seinem Streaming-Angebot. Die Werbeinhalte sollen außerdem vor den eigentlichen Inhalten sowie auch als Unterbrechung währenddessen laufen, nicht aber danach.

Ebenso sei Netflix in den Verhandlungen mit den Werbetreibenden derzeit wohl noch eher zurückhaltend, um einerseits den Werbern nicht zu viel zu versprechen und andererseits den Zuschauern nicht zu viel Werbung zuzumuten. Dem Magazin The Verge sagte Netflix(öffnet im neuen Fenster) jedoch, dass es sich bei all diesen Informationen um "Spekulationen" handele. Das Unternehmen befinde sich noch in einer frühen Phase der Diskussionen um eine konkrete Ausgestaltung des Angebots.

Bisher hieß es, dass das werbefinanzierte Abonnement nur einen kleineren Katalog an Filmen und Serien zur Verfügung stellen werde. Außerdem sollen Abonnenten keine Filme und Serienfolgen herunterladen können , was im Abo ohne Werbung geht. Auch Netflix-Originale sollen keine Werbung erhalten . Netflix kündigte im Sommer 2022 an, ein werbefinanziertes Abo einführen zu wollen. Zu jenem Zeitpunkt wurde noch vermutet, dass dafür wohl keine monatliche Gebühr erhoben werde. Laut Bloomberg soll die neue Abo-Option noch Ende dieses Jahres in einigen Märkten getestet werden. Eine weltweite Unterstützung könnte dann im kommenden Jahr folgen.


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