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Streaming: Microsoft stellt Mixer ein

Einst sollte Mixer eine Konkurrenz zu Twitch werden, jetzt ist Schluss. Auch werden Verträge mit Streamern wie Ninja und Shroud aufgelöst.

Artikel veröffentlicht am ,
Mixer gibt es bald nicht mehr.
Mixer gibt es bald nicht mehr. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft wird die Streamingplattform Mixer noch bis zum 22. Juli 2020 betreiben, danach wird sie geschlossen. Das hat das Unternehmen in einem Blogeintrag bekanntgegeben. Zugleich soll es eine Partnerschaft mit Facebook und dessen Plattform Facebook Gaming geben. Microsoft will den verbliebenen Monat nutzen, um die Mixer-Community auf diese Plattform zu migrieren. Nach dem 22. Juli werden dann alle Anfragen auf die Domain von Mixer zu Facebook Gaming weitergeleitet.

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Dabei sei es der Nutzerbasis und den Streamern selbst freigestellt, wohin sie sich künftig orientieren werden. Erst vor einigen Monaten hatte Microsoft etwa Exklusivverträge mit bekannten Streamingpersönlichkeiten wie Tyler "Ninja" Blevins und Michael "Shroud" Grzesiek abgeschlossen. Diese sind für ihre große Zuschauerschaft in Spielen wie Pubg, Fortnite und Call of Duty Modern Warfare bekannt und waren unter anderem dafür verantwortlich, dass die Plattform im Februar 2020 deutlich zum Amazon-Hauptkonkurrenten Twitch aufholen konnte.

Dieses Wachstum war Microsoft aber nicht genug. "Es wurde klar, dass die benötigte Zeit für das Wachsen der eigenen Livestreaming-Community auf die gewünschte Größe unverhältnismäßig zu unserer Vision ist, die Microsoft und Xbox den Spielern schon jetzt anbieten wollen", schreibt das Unternehmen im Blogpost. Microsoft und Facebook sehen dabei auch auf die nächste Konsolengeneration und den Cloud-Gaming-Dienst Project X-Cloud. Facebook Gaming sei eine bessere Plattform für Spieleentwicklerstudios, die Streamingcommunity einzubinden und zu erreichen.

Streamer werden von Verträgen entbunden

Die Streamer werden allesamt von ihren teils mit einigen Millionen US-Dollar dotierten Verträgen entbunden. Es stehe ihnen frei, zu welcher Plattform sie wechseln. Facebook und Microsoft wollen den Wechsel auf Facebook Gaming wohl also nicht erzwingen. "Es liegt an ihnen und ihren Prioritäten", sagt Facebook-Gaming-Chef Vivek Sharma.

Facebook Gaming integriert Facebook-Konten für die Interaktion zwischen Streaming-Persönlichkeiten und der Community. Zu den beliebtesten Spielen dort zählen größtenteils mobile Titel wie Pubg Mobile und Free Fire Battlegrounds. Der derzeit noch größte Streamingdienst Twitch ist eher für PC- und Konsolentitel bekannt und hat eine vergleichsweise große Zuschauerschaft. Daher ist es wahrscheinlich, dass bekannte Streamer wie Shroud und Ninja wieder dorthin zurückkehren. Schließlich sind sie auf Twitch auch berühmt geworden.

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surfacing 24. Jun 2020

Dann hat ja zumindest die PR Abteilung von Micrsofot bzw. Mixer gute Dienste geleistet...

WhiteWisp 24. Jun 2020

Genau das hab ich mir auch gedacht. Voll die Aufgabe jetzt das Dashboard auf Twitch statt...

WhiteWisp 24. Jun 2020

Abouser? Das Laden der Werbung auf dieser Seite dauert extrem lange. Bei mir springt die...

Lanski 24. Jun 2020

Sie wollten quasi die Xbox mit PC-gaming Streamern pushen mit denen sie Exklusivverträge...

Trockenobst 24. Jun 2020

Das liegt auch an der Kultur. Facebook (VR) oder Amazon (Games) lassen die Leute einfach...


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