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Flashman - Der Unsichtbare (1967) und das Letzte

Heutzutage leben wir in einem goldenen Zeitalter der Comic-Verfilmungen. Superhelden-Filme gehören zu den großen Blockbustern und bieten ein tolles Spektakel. Früher war das nicht so. Da gab es kaum Superhelden-Filme, und wenn doch, dann sahen sie wie Flashman - Der Unsichtbare aus, der noch nicht mal auf einem Comic basiert.

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Ein Gauner mit Unsichtbarkeitsserum überfällt Banken, weswegen der Superheld Flashman zur Tat schreiten muss. Die Geschichte ist unglaublich wirr. Das Kostüm sieht herrlich schräg aus. So würde ein Superheld im echten Leben aussehen, wenn er sich sein Kostüm selbst schneidern müsste!

Bruce Lee - Das Geheimnis der grünen Hornisse (1975)

Eigentlich ist das, was man in Bruce Lee - Das Geheimnis der grünen Hornisse sieht, schon aus den 1960er Jahren. Hier wurden nur ein paar Folgen der Serie The Green Hornet zusammengestückelt, weil in den 1970er Jahren Eastern Kasse machten und Bruce Lee der absolute King war.

Dass es dieser Zusammenschnitt in bundesdeutsche Kinos geschafft hat, lag nur daran, dass Bruce Lee zum Star der aufkommenden Eastern-Welle geworden war und die Verleiher sich überschlugen, Filme mit dem asiatischen Star ins Programm zu hieven. Nur: viele gab es davon nicht, weswegen sich Constantin offenbar an die amerikanische Fernsehserie The Green Hornet erinnerte. Die Werbekampagne wurde dann mehr auf den von Bruce Lee gespielten Assistenten Kato ausgerichtet als auf den Haupthelden, die Grüne Hornisse. Für Lee war The Green Hornet der erste schauspielerische Erfolg in den USA, froh war er aber über diese Serie nicht, da seine Figur recht stereotyp angelegt war. Kato war so etwas wie der Mann fürs Grobe, der Kampfkünstler, der die Grüne Hornisse raushaut, wenn es notwendig wird. Da es nur eine Handvoll echter Bruce-Lee-Filme gab, erwarb Constantin die Rechte an einzelnen Folgen von The Green Hornet und schnitt sie mehr schlecht als recht zu einem "Spielfilm" um - mit zwei Episoden, so dass es zur Hälfte des "Films" einen Bruch gab.

Die Action ist lahm inszeniert. Noch nicht einmal Bruce Lee kann hier viel herausreißen. Problematisch ist auch der Schnitt dieses zusammengestöpselten Films. Da werden gerne einmal ein paar Bruce-Lee-Action-Einlagen aus anderen Folgen in die Handlung geschnitten. Das sieht man sehr schön an einer Szene, in der Kato gegen die silbergewandeten Ganoven kämpft und plötzlich mittendrin eine Sequenz kommt, in der er gegen jemanden in normaler weißer Kleidung zu Felde zieht.

Die Serie - und damit auch dieser aus drei Episoden bestehende Film - ist kaum erträglich. Selbst, wenn man nur auf den Trash-Wert aus ist, kann man hier die Laufzeit nur schwer ertragen. Einzig ein Lächeln aufs Gesicht zaubert der Gedanke, dass Constantin Mitte der 70er diesen Film auf Eastern-Fans losließ, die ganz andere Bruce-Lee-Action erwartet haben.

Genug Trash bis ans Ende der Welt. Und wer noch mehr Zeit totschlagen will, dem seien ein paar filmische Auswüchse empfohlen: Angriff der Riesenspinne, Monster des Grauens greifen an, Nydenion, Killer Kobra und Herkules in New York mit Arnold Schwarzenegger in seiner ersten Rolle.

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Instm64 11. Apr 2020

Ich teile die Meinung der Nostalgie. Meist ist die Erinnerung weit besser. Die...

AllDayPiano 11. Apr 2020

Ja das beobachte ich allerdings auch. Die Erklärungen werden immer präziser, der geistige...

Karl_far_away 11. Apr 2020

Ich fand es ganz unterhaltsam, musste man sich nicht in komplizierte Stories eindecken...

psycho_loge 10. Apr 2020

Also für mich sind die Filme genauso lustig, wenn nicht lustiger als heutige Komödien...

Textwerker 10. Apr 2020

... der schlechten Filme ist "Howard the Duck ...ein tierischer Held". Sehr zu empfehlen. :-)


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