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Die Einsteiger (1985) und mehr Tiefpunkte bei Amazon Prime

Thomas Gottschalk und Mike Krüger stehen wohl nicht im Verdacht, auch nur halbwegs gute Schauspieler zu sein. In den 1980er Jahren hat das Duo dennoch ein filmisches Wrack nach dem anderen rausgehauen. Der Tiefpunkt: Die Einsteiger. Hier hat man so etwas wie Science Fiction, denn Tommy und Mike kommen in den Besitz einer Fernbedienung, mit der Zuschauer in die Filme, die sie gerade sehen, hineingezogen werden.

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So tummelt sich das Duo in Versatzstücken von Jäger des verlorenen Schatzes, Tanz der Vampire und Rocky. Ein Kalauer jagt den anderen. Slapstick ohne Ende. Garniert ist das alles mit schmerzhaft schlechten Dialogen, die von Gottschalk und Krüger heruntergeleiert werden. Wem das noch nicht reicht: Die Supernasen, Zwei Nasen tanken Super, Piratensender Powerplay und beide Teile der Zärtlichen Chaoten gibt es auch bei Amazon Prime.

The Swordsman - Das magische Schwert (1992)

Lorenzo Lamas war mal wer. Zumindest hielt er sich selbst für jemanden. Er spielte in der Fernsehserie Renegade die Hauptrolle, drehte einen B-Actionfilm nach dem anderen, immer der festen Überzeugung, dass ihn das zu den großen A-Produktionen bringt und dass seine Fangemeinde kommt und ihn zum Superstar macht. Lief nur leider nicht so. Stattdessen dümpelten seine Filme in den Action-Ecken der Videotheken. Ein schönes Beispiel dafür ist The Swordsman - Das magische Schwert.

Lamas ist ein Polizist und Fechter - eine tolle Mischung -, der eine Museumskuratorin beschützen muss, weil sie die einzige Zeugin des Diebstahls des legendären Schwerts von Alexander dem Großen ist. Lamas hat aber auch Visionen von zwei Kämpfern aus uralter Zeit. Klar, einer davon ist er selbst.

Der Synthesizer-Soundtrack schreit dabei: "Ich bin ein Machwerk der 1990er!" Die romantischen Szenen haben einen großen Fremdschämfaktor und die Action ist überwältigend einfach gestrickt. Dennoch ist all das ein Relikt seiner Zeit, das den Spätgeborenen zeigt: Sowas galt damals in den Videotheken als großer Film. Ein Sequel gab es drei Jahre später mit Gladiator Cop. Den gibt's allerdings nicht bei Prime.

Power Warriors - Armicron (1995)

In den 1990er Jahren florierten die Mighty Morphin' Power Rangers. Wer die schon schlecht fand, der wird hier ein Fest des Grauens vorfinden, denn Power Warriors - Armicron legt noch eine Schippe drauf. Unser Held trifft auf zwei außerirdische Schönheiten und findet ein Amulett, das ihn in den kickboxenden Superkämpfer Amicron verwandelt, komplett mit schön überzogener Rüstung. Als dieser muss er nun irgendeinem intergalaktischem Diktator beikommen.

Die Story zieht sich, die Sets wackeln, wenn man sie schief ansieht, die Schauspieler sollten mit Berufsverbot belegt werden und die Dialoge sind zum Aufheulen. Wenn Trash ein Mensch wäre und gestorben wäre, dann wäre Power Warriors - Armicron seine Reinkarnation.

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Instm64 11. Apr 2020

Ich teile die Meinung der Nostalgie. Meist ist die Erinnerung weit besser. Die...

AllDayPiano 11. Apr 2020

Ja das beobachte ich allerdings auch. Die Erklärungen werden immer präziser, der geistige...

Karl_far_away 11. Apr 2020

Ich fand es ganz unterhaltsam, musste man sich nicht in komplizierte Stories eindecken...

psycho_loge 10. Apr 2020

Also für mich sind die Filme genauso lustig, wenn nicht lustiger als heutige Komödien...

Textwerker 10. Apr 2020

... der schlechten Filme ist "Howard the Duck ...ein tierischer Held". Sehr zu empfehlen. :-)


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