Abo
  • Services:

Streaming: Googles neuer Chromecast kommt in Kürze

Die dritte Generation von Googles Chromecast wird wohl bald auf den Markt kommen. In einer Elektronikmarktkette in den USA steht das Streaminggerät bereits in den Regalen. Derzeit können Käufer damit aber nichts anfangen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Chromecast soll bald erscheinen.
Der neue Chromecast soll bald erscheinen. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Googles Chromecast gehört zu den beliebtesten Streaminggeräten auf dem Markt. Das liegt auch daran, dass er vergleichsweise wenig kostet und von sehr vielen Apps unterstützt wird. In den kommenden Wochen ist eine neue Version des Chromecast zu erwarten - auf Reddit berichtet ein Nutzer, dass er ein neues Chromecast-Modell eher versehentlich bei der Elektronikmarktkette Best Buy gekauft hat. Er hat das mit Fotos dokumentiert. Ein weiterer Kunde ergänzt die Information mit Fotos direkt aus dem Laden - darauf sind etliche der neuen Chromecast-Kartons im Regal zu sehen.

Stellenmarkt
  1. VMT GmbH, Bruchsal
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Sankt Wendel

Mit dem neuen Modell bleibt das Funktionsprinzip unverändert: Der Chromecast erfordert zwingend ein anderes Gerät, um Inhalte abzuspielen, der Puck übernimmt dann das eigentliche Streaming. Das andere Gerät ist so etwas wie eine Fernbedienung. Möglich sind Smartphones und Tablets mit Android oder iOS sowie Windows- und OS-X-Computer mit installiertem Chrome-Browser oder Google-Assistant-Lautsprecher.

Der neue Chromecast ist das Nachfolgemodell des Chromecast der zweiten Generation, der vor drei Jahren auf den Markt gekommen ist. Das bedeutet, dass er eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln unterstützt; 4K-Wiedergabe bleibt also dem Chromecast Ultra vorbehalten, der seit knapp zwei Jahren auf dem Markt ist. Der Chromecast der dritten Generation steckt wieder in einem Puck-artigen Gehäuse, das nicht mehr glänzt, sondern matt ist.

Chromecast kann mit der Stimme bedient werden

In Apps wird dann der gewünschte Inhalt herausgesucht, damit dieser auf dem Chromecast wiedergegeben werden kann. Zum Anhalten der Wiedergabe oder zum Spulen wird dann ebenfalls die App verwendet. Wenn der Fernseher das HDMI-CEC-Protokoll unterstützt, lässt sich die Wiedergabe auch mit den Tasten auf der Fernbedienung des Fernsehers steuern. Beim Einsatz eines Google-Assistant-Lautsprechers kann die Wiedergabe auf Zuruf pausiert oder fortgesetzt werden. Auch das Spulen in einem Stream ist dann mit Sprachbefehlen möglich.

Die Apps von Netflix und Maxdome unterstützen darüber hinaus die Inhaltesuche. Der Nutzer kann also ansagen "Hey Google, spiele Stranger Things von Netflix auf Chromecast", und schon startet die Wiedergabe der Serie auf dem Chromecast, ohne dass irgendein Gerät in die Hand genommen werden muss. Die Sprachsteuerung des Chromecast ist generell nur mit Google-Assistant-Lautsprechern möglich. Google unterstützt für die Sprachsteuerung des Chromecast generell keine smarten Lautsprecher mit anderen digitalen Assistenten wie etwas Alexa oder Siri.

Anfang Oktober soll er offiziell erscheinen

Der Chromecast hat einen HDMI-Anschluss und wird drahtlos über WLAN mit dem Internet verbunden. Am Streaming-Puck befindet sich wieder ein Micro-USB-Anschluss, um das Gerät über ein entsprechendes Kabel mit Strom zu versorgen. Das neue Modell hat demnach keinen modernen USB-C-Anschluss. Falls der Fernseher einen USB-Anschluss hat, der leistungsfähig genug ist, kann der Chromecast darüber mit Strom versorgt werden.

Der Reddit-Nutzer berichtet, dass er den neuen Chromecast erst nicht kaufen durfte, weil dieser erst ab dem 9. Oktober 2018 offiziell angeboten werde, hat ihn dann aber doch erhalten. Allerdings kann er damit nichts anfangen, weil für die Ersteinrichtung eine neue Version der Google-Home-App benötigt wird, die Google noch nicht veröffentlicht hat. Der Preis für den neuen Chromecast soll unverändert bleiben. In Deutschland kostet der Chromecast regulär 39 Euro - das neue Modell könnte also zum gleichen Preis erscheinen. Derzeit ist nicht bekannt, welche technischen Änderungen das neue Chromecast-Modell haben wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)

George99 27. Okt 2018

So nach dem Urlaub wieder am heimischen PC lässt sich auch unter /testing das Werkzeug...

robinx999 01. Okt 2018

VRR 60¤ "erhötes Beförderungsentgeld" Preisstufe A1 2,70¤ Preisstufe D 15,30¤ in allen...

RichardEb 01. Okt 2018

Dafür hat der neue andere Vorteile.


Folgen Sie uns
       


Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht

Wir haben uns beim DFKI in Saarbrücken angesehen, wie das Training von Bewerbungsgesprächen mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert.

Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Urteil Lärm-Tempolimits gelten auch für Elektroautos
  2. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
  3. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen

    •  /