Abo
  • Services:

Streaming: Google verpasst Chromecast einen Ethernet-Anschluss

Nicht mehr nur drahtlos: Google hat einen Ethernet-Adapter für den Streamingstick Chromecast veröffentlicht. Damit lässt sich der Google-Stick auch über ein Netzwerkkabel mit dem heimischen Netzwerk verbinden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ethernet-Adapter für Googles Chromecast
Ethernet-Adapter für Googles Chromecast (Bild: Google)

Google hat für den Streamingstick Chromecast ein neues Zubehörgerät veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen Ethernet-Adapter, so dass sich der Chromecast über ein Netzwerkkabel mit dem heimischen Netzwerk verbinden lässt. Regulär kann der Google-Stick nur über WLAN ins heimische Netzwerk integriert werden. Mit dem Adapter bietet der Chromecast netzwerktechnisch mehr als der deutliche teurere Nexus Player.

  • Ethernet-Adapter für Googles Chromecast (Bild: Google)
  • Ethernet-Adapter für Googles Chromecast (Bild: Google)
  • Der Ethernet-Adapter wird an den USB-Anschluss des Chromecast angeschlossen. (Bild: Google)
Ethernet-Adapter für Googles Chromecast (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Neuruppin
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Google hat den Ethernet-Adapter für den Chromecast vorerst nur für den US-Markt vorgestellt. In anderen Ländern zeigt die betreffende Google-Store-Seite nur den Hinweis, dass dieses Produkt im entsprechenden Land nicht verfügbar sei. In den USA wird der Ethernet-Adapter für 15 US-Dollar seit ein paar Stunden angeboten, ist dort aber bereits ausverkauft. Es ist unklar, ob dies an einer besonders hohen Nachfrage oder an einer zu geringen Verkaufsmenge seitens Google liegt.

Der Ethernet-Adapter wird mit der USB-Buchse am Chromecast verbunden, muss dann ans Stromnetz und mittels Netzwerkkabel an den Router angeschlossen werden. Fortan kann der Chromecast ohne WLAN-Verbindung verwendet werden. GBit-Unterstützung fehlt dem Adapter, es sind maximal 100 MBit/s möglich. Der Adapter richtet sich an Nutzer, die mit dem Chromecast im heimischen Netzwerk keine stabile WLAN-Verbindung erzielen können.

Keine Angaben zum Deutschlandstart

Derzeit ist nicht bekannt, wann der Ethernet-Adapter auch in Deutschland verkauft werde. Es könnte aber sein, dass es nicht mehr lange dauert, denn die betreffende Google-Store-Seite ist bereits in deutscher Sprache verfügbar. Ein deutscher Preis wird aber noch nicht angegeben. Der Adapter könnte dann hierzulande für 15 Euro verkauft werden.

Am Grundkonzept des Chromecast ändert sich mit dem Netzwerkadapter nichts. Wie bisher muss der Streamingstick in das heimische Netzwerk eingebunden werden. Über eine Webseite, ein Smartphone oder ein Tablet kann ein Stream an den Stick übermittelt werden, der auf dem Fernsehschirm abgespielt wird. Die Steuerung der Wiedergabe erfolgt vom PC, Notebook, Smartphone oder Tablet aus.

Zusammen mit dem Ethernet-Adapter bietet Googles Chromecast zu einem geringeren Preis mehr Möglichkeiten der Einbindung ins heimische Netzwerk als der deutlich teurere Nexus Player: Die Streamingbox kostet 100 Euro und hat keinen Ethernet-Anschluss. Der Chromecast-Listenpreis liegt bei 35 Euro, so dass der Stick zusammen mit dem Ethernet-Adapter voraussichtlich 50 Euro kosten wird, also nur die Hälfte des Nexus Player. Ob sich der Ethernet-Adapter auch am Nexus Player betreiben lässt, ist nicht bekannt. Google selbst nennt nur eine Zusammenarbeit mit dem Chromecast.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,59€
  2. 99,99€
  3. 20,99€
  4. 59,99€

Desertdelphin 27. Okt 2015

Meine Empfehlung für das Streamen von Full-HD auf dem Chromecast sind 10MBit. Alles...

Labbm 21. Jul 2015

Es ist aber schon vorgedrungen das HDMi besser ist als den Ton getrennt per Toslink zu...

robinx999 10. Jul 2015

Wie gesagt ist nur lustig das Firewire bei 400 Mbit ca. 40MB/s schafft und USB 2.0 mit...

duseldude 09. Jul 2015

schau dir mal auf ebay 321349703597 an geht bei mir mit S4. Da lässt sich einiges...

GaliMali 09. Jul 2015

Die Frage ist nur ob die alternativen auch mit dem Chomecast zusammenarbeiten.


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /