Abo
  • IT-Karriere:

Streaming: Google bringt neuen Chromecast in den Handel

Google bringt sein neues Chromecast-Modell nach Deutschland: Die dritte Generation des Streaminggeräts kostet weiterhin 39 Euro, soll schneller sein als der Vorgänger und bietet einen neuen verbesserten Inaktivitätsbildschirm.

Artikel veröffentlicht am , /
Der neue Chromecast von Google
Der neue Chromecast von Google (Bild: Google)

Google bringt den jüngst zusammen mit dem Pixel 3 und Pixel 3 XL vorgestellten neuen Chromecast nach Deutschland. Der neue Chromecast ist das Nachfolgemodell des Chromecasts der zweiten Generation, der vor drei Jahren auf den Markt gekommen ist. Das neue Modell hat ebenfalls eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mit maximal 60 fps - ist also für alle Kunden, die keine 4K-Auflösung benötigen. Wer 4K-Wiedergabe benötigt, muss sich den teureren Chromecast Ultra zulegen, der seit knapp zwei Jahren auf dem Markt ist.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. Porsche Consulting GmbH, Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München

Der Chromecast der dritten Generation steckt wieder in einem puckartigen Gehäuse, an dem ein kurzes HDMI-Kabel angebracht ist. Im Unterschied zum Vorgängermodell ist das Gehäuse nicht mehr glänzend, sondern matt gehalten. Der Chromecast wird wieder drahtlos über WLAN mit dem Internet verbunden. Am Puck befindet sich ein Micro-USB-Anschluss, um das Gerät über ein entsprechendes Kabel mit Strom zu versorgen. Das neue Modell hat also keinen modernen USB-C-Anschluss. Falls der Fernseher einen USB-Anschluss hat, der leistungsfähig genug ist, kann der Chromecast darüber mit Strom versorgt werden.

Inaktivmodus zeigt eigene Fotos und Informationen an

Das neue Modell soll um bis zu 15 Prozent schneller sein als der vorige Chromecast. Neu ist außerdem der Inaktivmodus, der zuvor Bilderrahmen hieß: Werden keine Inhalte an den Chromecast übertragen, hat das Gerät bisher zufällig ausgewählte Bilder von Google oder eigene Bilder von Google Fotos angezeigt. Mit dem neuen Modell lassen sich außerdem die Uhrzeit, das Wetter und andere Dinge einblenden.

Googles Chromecast gehört zu den beliebtesten Streaminggeräten auf dem Markt. Das liegt auch daran, dass er vergleichsweise wenig kostet und von sehr vielen Apps unterstützt wird. Mit dem neuen Modell bleibt das Funktionsprinzip unverändert: Der Chromecast erfordert zwingend ein anderes Gerät, um Inhalte abzuspielen, der Puck übernimmt dann das eigentliche Streaming. Das andere Gerät ist so etwas wie eine Fernbedienung. Möglich sind Smartphones und Tablets mit Android oder iOS sowie Windows- und OS-X-Computer mit installiertem Chrome-Browser oder Google-Assistant-Lautsprecher.

In Apps wird dann der gewünschte Inhalt herausgesucht, damit dieser auf dem Chromecast wiedergegeben werden kann. Zum Anhalten der Wiedergabe oder zum Spulen wird ebenfalls die App verwendet. Wenn der Fernseher das HDMI-CEC-Protokoll unterstützt, lässt sich die Wiedergabe auch mit den Tasten auf der Fernbedienung des Fernsehers steuern.

Chromecast kann mit der Stimme bedient werden

Mit Hilfe eines Google-Assistant-Lautsprechers kann der Chromecast mit der Stimme gesteuert werden. Auf Zuruf kann die Wiedergabe pausiert oder fortgesetzt werden. Auch das Spulen in einem Stream ist mit Sprachbefehlen möglich. Die Dienste von Netflix und Maxdome unterstützen darüber hinaus eine Inhaltesuche.

Der Nutzer kann also ansagen: "Hey Google, spiele Stranger Things von Netflix auf Chromecast", und schon startet die Wiedergabe der Serie auf dem Chromecast, ohne dass irgendein Gerät in die Hand genommen werden muss. Die Sprachsteuerung des Chromecasts ist generell nur mit Google-Assistant-Lautsprechern möglich. Google unterstützt für die Sprachsteuerung des Chromecasts generell keine smarten Lautsprecher mit anderen digitalen Assistenten wie etwa Alexa oder Siri.

Das neue Chromecast-Modell ist ab sofort zum Preis von 39 Euro erhältlich. Die verfügbaren Farben sind Weiß (Kreide) und Schwarz (Karbon).

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€ + Versand (Vergleichspreis 144,61€ + Versand)
  2. 199€
  3. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 1920X für 209,90€ statt 254,01€ im Vergleich und be...
  4. (u. a. Logitech G502 Proteus Spectrum für 39€ und Nokia 3.2 DS 16 GB für 84,99€ - Bestpreise!)

Vollpfosten... 26. Okt 2018

Habe ich alles durch, iptables auf dem Router, die (nur für den CC) 8.8.8.8 und 8.8.4.4...

JensBröcher 26. Okt 2018

Mein Panasonic Smart TV kann alles was chromecast auch kann. Ich sehe da eigentlich...

NotAlive 25. Okt 2018

Es gab mal die Funktion seine Library zu verknüpfen, wenn man diese dann als Offline...

Kein Kostverächter 25. Okt 2018

Ein Anwendungsfall für Messen, Produktvorstellungen etc. Da gibt es zwar auch andere...

PiranhA 25. Okt 2018

Äh, logisch. Einfach nicht den TV anmachen, oder was meinst du jetzt? Du kannst halt...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

    •  /