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Streaming: Apple und Spotify zahlen Künstlern 315 Millionen US-Dollar

In den USA zahlt Apple der Musikindustrie deutlich mehr als Spotify.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Rechteagentur zahlt 424,38 Millionen US-Dollar an die Musikindustrie.
US-Rechteagentur zahlt 424,38 Millionen US-Dollar an die Musikindustrie. (Bild: Pixabay)

In den USA werden 424,38 Millionen US-Dollar an Künstler, Sänger, Bands, Songschreiber, Komponisten, Texter und Publisher ausgezahlt. Die Summe stammt von den Streamingdiensten in den USA. Die größten Zahlungen kommen dabei von Apple Music sowie von Spotify. Amazon und Google zahlen deutlich weniger.

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Im Oktober 2018 wurde der sogenannte Music Modernization Act (MMA) in den USA eingeführt. Damit ändert sich die Bezahlung für digitale Musik. Es soll sichergestellt werden, dass die Musikbranche angemessen bezahlt wird.

Für die Ausschüttung der Zahlungen an die Künstler, Sänger, Bands, Songschreiber, Komponisten, Texter und Publisher ist die Rechteagentur Mechanical Licensing Collective (MLC) verantwortlich. Die MLC hat Zahlen dazu veröffentlicht, wie viel die Anbieter von Musikstreamingabos bezahlen.

Apple und Spotify zahlen mit Abstand am meisten

Die höchsten Zahlungen stammen mit großem Abstand von Apple und Spotify. Beide zahlen zusammen 315,56 Millionen US-Dollar von den insgesamt 424,38 Millionen US-Dollar. Damit entfallen lediglich 108,82 Millionen US-Dollar auf die übrigen Marktteilnehmer. Auf Apple entfällt eine Summe von 163,34 Millionen US-Dollar für Apple Music und von Spotify kommen 152,23 Millionen US-Dollar.

Mit sehr großem Abstand folgt Amazon auf dem dritten Rang mit 42,74 Millionen US-Dollar für Amazon Music und danach kommt Google mit 32,86 Millionen US-Dollar für Play Musik sowie Youtube Music. Die weiteren aufgeführten Musikstreamingdienste sind entweder nicht in Deutschland aktiv oder spielen hierzulande eine sehr untergeordnete Rolle. Für den Dienst Tidal werden 6,98 Millionen US-Dollar gezahlt und Deezer berappt für seinen Dienst 988.338 US-Dollar.

Der Markt für Musikstreamingabos funktioniert anders als etwa der für Videostreamingdienste. Alle Anbieter von Musikstreamingabos bieten weitestgehend identische Inhalte an. Wer also ein Abo für Spotify bucht, erhält im Kern den gleichen Musikkatalog wie bei Amazon Music Unlimited, Apple Music oder Youtube Music. Im Markt für Videostreaming unterscheiden sich die Kataloge der einzelnen Anbieter ganz erheblich.

Die Abos für Musikstreaming kosten bei den Anbietern meist 10 Euro im Monat und für 15 Euro bieten alle ein Familienpaket an, bei dem bis zu sechs Personen das Abo nutzen dürfen.

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subjord 21. Feb 2021 / Themenstart

In der USA ist es recht ausgeglichen. Wenn man weltweit auch Anbieter wie Amazon mit...

subjord 21. Feb 2021 / Themenstart

"In den USA zahlt Apple der Musikindustrie deutlich mehr als Spotify." Wieso deutlich...

don.redhorse 20. Feb 2021 / Themenstart

vor allem sind illegale Quellen jetzt nicht mehr so interessant. Wenn die Musiker jetzt...

Blaubeerchen 19. Feb 2021 / Themenstart

1. Im Google Play Store gibt es die 30% Gebühr ebenso, trotzdem zahlen Googles Angebote...

Pecker 19. Feb 2021 / Themenstart

Nein, heißt es nicht automatisch. Dafür müsste man schon die Zugriffszahlen haben.

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