Abo
  • IT-Karriere:

Streaming: Apple TV nach drei Jahren wieder bei Amazon verfügbar

Amazon verkauft wieder Apple-TV-Geräte. Die Wiedereinführung steht wohl im Zusammenhang mit einem neuen Abkommen zwischen Amazon und Apple.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Apple TV gibt es wieder bei Amazon.
Das Apple TV gibt es wieder bei Amazon. (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Amazon-Kunden konnten das Apple TV in den vergangenen drei Jahren nicht in dem deutschen Onlinekaufhaus beziehen. Denn der seit Oktober 2015 geltende Verkaufsbann gegen Apple TV und Chromecast betraf auch alle Marketplace-Händler. Bei Amazon Deutschland gab es somit keine Möglichkeit, das Apple TV zu bekommen. In den USA wird das Apple TV bereits seit Dezember 2017 wieder verkauft. Seitdem war es in Deutschland weiterhin nicht verfügbar. Seit ein paar Tagen gibt es das Apple TV wieder bei Amazon zu kaufen. Neben dem aktuellen Apple TV 4K wird auch das Vorgängermodell angeboten, das ebenfalls mit TVOS läuft. Durch den Verkaufsbann sind damit erstmals die Apple-TV-Produkte mit TVOS bei Amazon verfügbar, denn der Verkaufsbann war vor dem ersten TVOS-Gerät verhängt worden.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  2. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, Bielefeld

Der Start des erneuten Verkaufs des Apple TV auf der deutschen Amazon-Webseite dürfte mit dem diesen Monat bekanntgewordenen neuen Abkommen zwischen Apple und Amazon zu tun haben: Amazon verkauft künftig direkt eine Reihe von Apple-Produkten, wie etwa iPhone, iPad, Apple Watch und Macbook, die ansonsten von Marketplace-Händlern auf Amazon angeboten wurden. Ausgenommen davon war das Apple TV, das überhaupt nicht gelistet war.

Es war erwartet worden, dass das Apple TV wieder bei Amazon verkauft wird, nachdem im Dezember 2017 erstmals eine Prime-Video-App für das Apple TV erschienen ist, um Amazons Videostreaming-Inhalte auf dem Apple-Gerät abspielen zu können.

Aber auch zwischen Google und Amazon gibt es Streit, weshalb Amazon für den Streaming-Stick Chromecast ebenfalls einen Verkaufsbann verhängte. Seit drei Jahren ist er nicht bei Amazon verfügbar. Eigentlich sollte der Streit beigelegt sein, aber im Frühjahr 2018 wurde ein Chromecast-Produkteintrag wieder von der Amazon-Homepage entfernt. Amazon verkauft mit den Fire-TV-Geräten eigene Streaming-Geräte und war daher bemüht, Konkurrenz im eigenen Shop nicht zuzulassen. Eine der wenigen Ausnahmen war in den zurückliegenden Jahren Nvidias Shield TV, ein Streaminggerät mit Googles Android TV.

Amazon verkauft nur smarte Lautsprecher mit Alexa

Auch im Bereich smarter Lautsprecher schließt Amazon Konkurrenzsysteme aus. Als Hersteller der Echo-Geräte mit Amazons digitalem Assistenten Alexa sind diese selbstverständlich dort zu bekommen. Auch smarte Lautsprecher anderer Hersteller werden verkauft, sofern sie mit Alexa laufen. Wer sich hingegen für einen smarten Lautsprecher mit Google Assistant interessiert, bekommt diese bei Amazon nicht zu Gesicht. Das gilt nicht nur für Google-eigene Home-Geräte, sondern für alle Google-Assistant-Lautsprecher von Drittanbietern.

Das Gleiche gilt für Apples Homepod, Apples bisher einzigem smarten Lautsprecher, der mit Siri läuft. Von der Vereinbarung zwischen Amazon und Apple wurde der Homepod explizit ausgenommen.

Sonos nutzt derzeit Amazons Alexa auf seinen smarten Lautsprechern One und Beam. Im nächsten Jahr sollen die Sonos-Lautsprecher dann parallel mit dem Google Assistant verwendet werden können. Eigentlich sollte die Google-Assistant-Fähigkeit noch in diesem Jahr bereitgestellt werden, aber Sonos kann den Termin nicht einhalten. Das könnte bedeuten, dass Amazon die betreffenden Sonos-Lautsprecher ebenfalls nicht mehr verkauft, wenn diese mit dem Google Assistant laufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  3. 72,99€ (Release am 19. September)

robinx999 26. Nov 2018

Würde das Wort Boykott nicht nur passen, wenn Amazon selbst den Chromecast nicht mehr...

Roxor524 25. Nov 2018

Dieses Bedingungen und Verstrickungen der ganzen Standards sind doch echt zum kotzen...


Folgen Sie uns
       


OnePlus 7 Pro - Test

Das Oneplus 7 Pro hat uns im Test mit seiner guten Dreifachkamera, dem großen Display und einer gelungenen Mischung aus hochwertiger Hardware und gut laufender Software überzeugt.

OnePlus 7 Pro - Test Video aufrufen
Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

    •  /