• IT-Karriere:
  • Services:

Streaming: Apple Music zahlt 1 Cent pro Song

Die Streamingdienste bemühen sich um Attraktivität bei Musikern: Apple wirbt jetzt damit, wesentlich mehr pro Song zu zahlen als Spotify.

Artikel veröffentlicht am ,
Schlagzeuger Drew Masterpole von Grimm mit Hardware von Apple.
Schlagzeuger Drew Masterpole von Grimm mit Hardware von Apple. (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Der Wettbewerb, wer Musikern die besten Bedingungen für das Streaming ihrer Werke bietet, verschärft sich offenbar: Apple hat nun angekündigt, dass die Künstler bei Apple Music im Durchschnitt 1 US-Cent für jeden Song erhalten.

Stellenmarkt
  1. Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, Potsdam
  2. Liganova GmbH, Stuttgart

Das habe der Konzern der Branche über ein internes Nachrichtensystem von Apple Music mitgeteilt, wie unter anderem The Wall Street Journal meldet. Apple würde damit dem Bericht zufolge rund das Doppelte von dem bezahlen, was der wichtigste Konkurrent Spotify pro Song ausschüttet.

Die Gewerkschaft Union of Musicians and Allied Workers begrüßt die Ankündigung von Apple: Der Betrag zeige, dass "es für Streaminganbieter machbar sei, einen Cent pro Stream" zu bezahlen. Nach Angaben der Gewerkschaft entrichtet Spotify weniger als die Hälfte, nämlich 0,38 US-Cent pr Song, an die Musiker.

Nach Angaben von Apple würden laut The Wall Street Journal rund 52 Prozent der mit Apple Music erzielten Einnahmen an die Musikmachenden ausbezahlt. Bei Spotify sei die Sache etwas komplizierter: Bei den zahlenden Abonnenten liege dieser Wert bei 50 bis 53 Prozent - unter Umständen also sogar etwas höher.

Durch die vielen Mitglieder, die lediglich eine werbefinanzierte Mitgliedschaft bei Spotify haben, sinke der tatsächlich ausbezahlte Wert jedoch wie gemeldet auf deutlich weniger.

Spotify hat nach eigenen Angaben derzeit rund 345 Millionen Nutzer, von denen 155 Millionen zahlende Kunden sind. Apple hat für Apple Music zuletzt im Jahr 2019 rund 60 Millionen Abonnenten gemeldet - eine werbefinanzierte Mitgliedschaft gibt es nicht.

Was die tatsächlichen Einnahmen der Musiker angeht, ist noch zu berücksichtigen, dass Gelder zuerst an die Rechtevertreter - etwa die Plattenfirmen - fließen. Wie viel diese an die Künstler ausschütten, hängt von den jeweiligen Verträgen ab.

Der nun laut Apple ausbezahlte Betrag von rund einem Cent pro Stream ist mehr, als etwa der Branchendienst Soundcharts im Jahr 2019 gemeldet hatte. Damals wurden für Apple Music lediglich 0,56 US-Cent pro Song und für Spotify rund 0,31 US-Cent angegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Pecker 19. Apr 2021 / Themenstart

nachdem Apple ja 30% kassiert, wenn man das Abo über Apple abschließt, dürfte Apple mit...

JohaGol 19. Apr 2021 / Themenstart

Die GEMA bietet dir als Musiker (Urheber) ein gewisses Maß an Schutz. Zum Beispiel kann...

John2k 19. Apr 2021 / Themenstart

Wie viele Kunden haben denn die anderen Anbieter? Sind die überhaupt relevant?

John2k 19. Apr 2021 / Themenstart

So wenig ist das gar nicht, bei 72 Millionen Kunden, die Apple hat. Wird so ein Song 50...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview

Wir haben uns mit dem Präsidenten der VideoLAN-Nonprofit-Organisation unterhalten.

VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /