Streaming: Amazon soll eigenen Internet Service Provider planen

Amazon prüft, ob es in Europa als Internet Service Provider auftreten kann, um seine Prime Services zusammen mit dem Internetzugang zu verkaufen. Dafür kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon Prime
Amazon Prime (Bild: Tommaso Boddi/Getty Images for Amazon)

Amazon prüft den Aufbau eines eigenen Internet Service Providers in Europa. Das berichtet das Onlinemagazin The Information unter Berufung auf eine informierte Person. Damit könnte Amazon Kunden einen Internetzugang zusammen mit Prime Streaming Video anbieten.

Stellenmarkt
  1. User Interface Designer (m/w/d)
    AKKA, Sindelfingen
  2. (Senior) Projektleiter (w/m/d) Softwareentwicklung / Software Engineering
    über InterSearch Personalberatung GmbH & Co. KG, Großraum Düsseldorf/Dortmund
Detailsuche

Der US-Onlinekonzern könnte so in Konkurrenz zu TV-Kabelnetzbetreibern treten, die Internetzugang und das Fernsehprogramm verkaufen. Amazon bietet seine Prime Services und Abonnements auf dem Heimatmarkt bereits bei Starz an, einem US-amerikanischem Pay-TV-Sender von Kabel- und Satellitenfernsehen.

Pläne für den Aufbau eines eigenen Festnetzes soll es noch nicht geben, weshalb Amazon als Weiterverkäufer von Internetzugängen in fremden Netzen auftreten müsse.

In Teilen von Europa werden die Festnetze staatlich reguliert, weshalb anderen Betreibern der Zugang gewährt und Vorleistungsprodukte geboten werden müssen. The Informationen nennt hier Großbritannien, die British Telecom (BT) und Deutschland, "wo der größte Provider Deutsche Telekom seine Netzwerke für Provider wie United Internet und Vodafone Deutschland öffnen muss."

Amazon will mehr Prime-Kunden

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25./26.08.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    17./18.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In den USA seien Kabelnetzbetreiber dagegen nicht gezwungen, ihr Netz für Konkurrenten zu öffnen. Auch in Deutschland ist das TV-Kabelnetz nicht reguliert.

Amazon erhöhte im März 2014 den Preis von Amazon Prime von 79 US-Dollar im Jahr auf 99 US-Dollar. In Deutschland war die Jahresgebühr für Amazon Prime, die zuvor 29 Euro kostete, im Februar 2014 auf 49 Euro im Jahr erhöht worden.

Die Flatrate Amazon Prime verspricht schnellen "kostenfreien Premiumversand". Amazon liefert Bücher oder Kalender ohnehin portofrei. "Deshalb reicht schon ein Taschenbuch für 50 Cent im Warenkorb, um den üblichen 3 Euro Portokosten zu entgehen. Ab einem Bestellwert von 29 Euro streicht Amazon jegliche Versandkosten von der Rechnung", erklärte die Verbraucherzentrale.

In Amazon-Prime ist zudem eine Leihbücherei für Kindle-Bücher sowie ein Streamingdienst für Filme enthalten. Tausende Filme und Serien lassen sich damit abrufen. Viele Titel, auch ältere, sind jedoch kostenpflichtig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


logged_in 20. Okt 2016

Also ich finde die Verpackungen sehr praktisch. In die Kartons tue ich immer meinen...

Squirrelchen 19. Okt 2016

Sorry, aber auch dann habe ich bereits "scheinbare" Auswahl durch die Reseller (1&1...

User_x 19. Okt 2016

...ja, aber wehe du lässt ne retoure los... sperren die dir das Internet <<>>

FattyPatty 19. Okt 2016

Ich hab aktuell vdsl50 von 1&1 und das läuft anscheinend komplett über Telekom, hab auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Autonomes Schiff
Yara muss noch viel lernen

Eigentlich sollte die Yara Birkeland schon allein fahren. Da alles aber komplexer ist als gedacht, fährt das Frachtschiff noch mit Crew, sammelt Daten und lernt.
Ein Bericht von Werner Pluta

Autonomes Schiff: Yara muss noch viel lernen
Artikel
  1. Weitere Massenentlassungen: Groupon entlässt 500 Mitarbeiter, Snap überlegt noch
    Weitere Massenentlassungen
    Groupon entlässt 500 Mitarbeiter, Snap überlegt noch

    Die US-amerikanische Tech-Branche kommt nicht zur Ruhe. Von neuen Kürzungen sind Groupon und der Snapchat-Entwickler betroffen.

  2. Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
    Google Fonts
    Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

    Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

  3. Gehalt in der IT-Branche: Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?
    Gehalt in der IT-Branche
    Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?

    Es gibt gute Gründe, lang bei einer Firma zu bleiben. Finanziell wird diese Treue aber eher nicht belohnt, sagt ein IT-Personalberater.
    Ein Interview von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /