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Amazon Prime
Amazon Prime (Bild: Tommaso Boddi/Getty Images for Amazon)

Streaming: Amazon in Deutschland weit vor Netflix

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Amazon Prime (Bild: Tommaso Boddi/Getty Images for Amazon)

In einigen Jahren wird in Deutschland fast 1 Milliarde Euro für kostenpflichtiges Streaming von Amazon, Netflix und anderen ausgegeben. Die Mobilfunkbetreiber könnten mit speziellen Datentarifen wie in den USA für ein größeres Wachstum sorgen.

Amazon ist in Deutschland mit 32 Prozent der am häufigsten genutzte Streaming-Service in Deutschland. Das geht aus einer Prognose von Goldmedia hervor, die am 5. Juli 2016 vorgelegt wurde. Der rasche Aufstieg Amazons sei wesentlich auf das Bundling mit dem Premium-Lieferservice Amazon Prime zurückzuführen.

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Netflix habe sich innerhalb eines Zeitraums von weniger als zwei Jahren als Nr. 2 etabliert. 17 Prozent aller Nutzer von kostenpflichtigem Streaming sind demnach Kunden bei Netflix. Danach folgen Sky (12 Prozent), Maxdome (11 Prozent) und Google Play (10 Prozent).

Dennoch habe bislang keiner eine Vormachtstellung in Deutschland. Insgesamt gibt es hierzulande 38 kostenpflichtige Video-On-Demand-Angebote, neue Anbieter wie Disney Life und Youtube Red werden erwartet.

2015: Erlöse bei rund 423 Millionen Euro

Nach der Goldmedia-Erhebung verwenden 43 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland kostenpflichtige Streaming-Angebote - das sind rund 24 Millionen Onliner. Damit hat sich die Nutzerzahl seit Ende 2014 mehr als verdoppelt. Entsprechend schnell steigen auch die Umsätze mit kommerziellem Video-on-Demand in Deutschland: Lagen die Erlöse im Jahr 2015 bei rund 423 Millionen Euro, werden sie im Jahr 2021 mit 990 Millionen Euro knapp die Milliarden-Euro-Grenze erreichen.

Nach dem Markteintritt von Netflix und Amazon hat sich das Abonnement-Modell als umsatzstärkstes Segment durchgesetzt. Die anderen kostenpflichtigen Bereiche sind Bezahlvideos (Transactional-VoD - T-VoD) und Downloads (Electronic-sell-through - Est). Viele Nutzer bevorzugten diesen Weg, statt sich vertraglich zu binden. Aufgrund der Verwertungsfenster der Filmindustrie sind aktuelle Inhalte häufig zuerst als T-VoD und Est erhältlich.

Goldmedia-Geschäftsführer André Wiegand sagte, dass derzeit verschiedene, finanzstarke Konzerne wie Amazon, Netflix und Google, aber auch Pro7 mit Maxdome und Sky um mehr Marktanteile in Deutschland kämpfen.

Im Kampf um Marktanteile werde künftig der Anbieter führend sein, der am meisten zu bieten habe: niedrige Preise, attraktive Serien und Spielfilme, eine hohe Aktualisierungsrate, Original Content, redaktionell gestützte Empfehlungen und eine geräteübergreifende Nutzbarkeit. Ein noch größeres Wachstum sei vorstellbar, wenn die Mobilfunknetzbetreiber zeitnah Datentarife für Pay-VoD-Angebote einführen, wie es T-Mobile USA gemacht hat.


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decaflon 06. Jul 2016

Oder die Videothek gibt's nicht mehr...

Muhaha 06. Jul 2016

Mit einem VPN- und/oder SmartDNS-Dienst, der die Blockaden von Netflix unterlaufen kann...

The_Soap92 06. Jul 2016

Sie müssen es halt auch. Leider haben wir in Europa die beschissensten Lizenzrechte die...

ohinrichs 06. Jul 2016

Hmmm...das mit den Inros überspringen habe ich bei mir noch nicht gesehen. Ich mag das...

Legacyleader 06. Jul 2016

Qualität ist mit 256kbit/s ok wie immer bei der debatte empfehle ich die Seite mp3ornot...



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