Stream-Master: Mifcom baut doppelten 11.500-Euro-Rechner

Der Stream-Master ist ein Komplett-PC, der ein Highend-System mit einem zweiten Rechner samt Capture-Card in einem gemeinsamen Gehäuse kombiniert. Mifcom verkauft zudem schallgedämmte Streamboxen mit Ryzen-CPU und RTX-Grafikkarte, um per OBS zu streamen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieler mit Streambox
Spieler mit Streambox (Bild: Mifcom)

Der Systemhersteller Mifcom hat zwei neue Komplett-PCs vorgestellt, den Stream-Master und die Streambox - wobei es Letztere in diversen Ausführungen gibt. Mifcom will mit den Systemen (semi-)professionelle Streamer ansprechen, die ihre Inhalte live bei Twitch oder Youtube übertragen. Die Rechner werden teils mit vorinstallierter und bereits konfigurierter Open Broadcaster Software (OBS) ausgeliefert, wobei der Encoder der verbauten Geforce RTX von Nvidia die Videoströme aufzeichnet.

Stellenmarkt
  1. Junior-Inhouse-Consultant (m/w/d)
    MVV Energie AG, Mannheim
  2. Senior-Softwareentwickler (w/m/d) Java - Produktentwicklung
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Münster
Detailsuche

Beim 11.500 Euro teuren Stream-Master kombiniert Mifcom zwei Systeme in einem Obsidian 1000D von Corsair, denn das Gehäuse ist dafür gedacht. Der primäre Rechner besteht unter anderem aus gleich zwei Geforce RTX 2080 Ti und einem zehnkernigen Core i9-9900X samt 64 GByte Arbeitsspeicher. Hinzu kommen eine 1-TByte-SSD (Samsung 970 Evo Plus) und eine Festplatte mit 4 TByte Fassungsvermögen. Die CPU und die beiden GPUs sind wassergekühlt. Der sekundäre PC basiert auf einem achtkernigen Core i7-9700K mit 16 GByte RAM und 1-TByte-SSD-Speicherplatz, in ihm steckt eine Elgato Game Capture 4K60 Pro für eine Bitrate von bis zu 140 MBit/s.

Für die Streamboxen wiederum verwendet Mifcom nur ein System, das jeweils in einem Silent Base 801 von Be Quiet montiert wird. Kurios: Das Gehäuse ist schallgedämmt, weist aber ein nicht gedämmtes Sichtfenster auf. Die Konfigurationen umfassen immer eine Nvidia-Grafikkarte, beginnend bei einer Geforce RTX 2060 bis hin zu einer Geforce RTX 2080 Ti. Als Prozessoren kommen unter anderem ein Ryzen 5 2600, ein Ryzen 7 2700(X), ein Core i5-9600K, ein Core i7-9700K oder ein Core i9-9900K zum Einsatz. Die CPUs und GPUs sind bei den Streamboxen luftgekühlt, optional können interne Blackmagic-Capture-Karten für 4K-UHD-Inhalte mitbestellt werden.

Mifcom verkauft den Stream-Master samt Windows 10 Pro für 11.500 Euro, die Streamboxen ohne Betriebssystem liegen bei 1.450 Euro bis 4.680 Euro. Exemplarisch kostet das System mit einem Ryzen 7 2700X samt 32 GByte RAM, einer Geforce RTX 2080 sowie einer 500-GByte-SSD und einer 4-TByte-Festplatte rund 2.450 Euro. Die Komponenten gibt es für knapp 2.000 Euro ohne Versandkosten vom Online-Händler, der Zusammenbau und die von Mifcom gegebenen drei Jahre Garantie fehlen dann aber.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geforce Now (RTX 3080) im Test
1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
Ein Test von Marc Sauter

Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
    Feldversuch E-Mobility-Chaussee
    So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

    Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Gigafactory Grünheide: Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte
    Gigafactory Grünheide
    Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte

    Entgegen den Befürchtungen der Gegner profitieren vor allem Berlin und Brandenburg von Teslas neuer Fabrik in Brandenburg.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /