Abo
  • Services:
Anzeige
Stratfor-Dateien bei Wikileaks
Stratfor-Dateien bei Wikileaks (Bild: Wikileaks/Screenshot: Golem.de)

Stratfor-Hack: Geheimer Bericht stellt gravierende Sicherheitslücken fest

Eine Untersuchung nach dem Einbruch auf die Stratfor-Server durch die Gruppe Antisec hat ergeben: Das Unternehmen hat wichtigste Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet.

Anzeige

Nach dem Hack auf die Server des Think Tanks für internationale Politik Stratfor ist ein unabhängiges Sicherheitsunternehmen damit beauftragt worden, den Einbruch zu untersuchen. Es habe zahlreiche gravierende Sicherheitsmängel gegeben, die die Hacker ausgenutzt hätten, heißt es dort. Die Unterlagen belegen abermals, dass der FBI-Informant Hector Monsegur über die Schwächen der Stratfor-Systeme Bescheid wusste und die anderen Mitglieder der Gruppe Antisec informiert hat.

Es habe keinerlei Passwortverwaltung gegeben, teilweise hätten Angestellte die gleichen Passwörter für ihren E-Mail-Zugang benutzt wie für den entfernten Zugriff auf die Systeme, die kritische Daten enthielten. Es habe zwar eine Firewall gegeben, diese sei aber nicht so konfiguriert worden, dass diese Zugriffe protokolliert habe.

Unsicheres E-Commerce-System

Außerdem habe es unzureichende Schutzmaßnahmen für Stratfors E-Commerce-System gegeben. Es sei von überall in der Firma zugänglich gewesen und sogar aus dem Internet, heißt es in dem Bericht. Von den zwölf wichtigsten Maßnahmen gegen Fraud Prevention and Detection seien nur drei umgesetzt worden. Mindestens acht dieser fehlenden Voraussetzungen hätten die Hacker ausgenutzt. Stratfor-Chef George Friedman hatte nach dem Hack öffentlich zugegeben, dass die Benutzerdaten und Kreditkarteninformationen unverschlüsselt auf den Stratfor-Server gespeichert waren.

Die von The Daily Dot und Motherboard veröffentlichten Unterlagen belegen auch, dass der FBI-Informant Hector Monsegur alias Sabu die Mitglieder der Gruppe Antisec auf die gravierenden Sicherheitslücken hingewiesen hat. Monsegur hatte diese Informationen vom Hacker Hyrriiya erhalten, der sie entdeckt und zuerst ausgenutzt hat. Monsegur wurde zu sieben Monaten Haft verurteilt, die er bereits während seiner Untersuchungshaft verbüßt hatte. Der an dem Stratfor-Hack beteiligte Jeremy Hammond muss für zehn Jahre ins Gefängnis. Dem ebenfalls beteiligten Barrett Brown drohen fünf Jahre Haft, seine Verurteilung wird im August 2014 erwartet. Der Aufenthaltsort des Hackers Hyrriiya ist unbekannt.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 16. Jun 2014

Sicher ist das ein HACK! Ist wie mit den Terroristen selbst wenn sie keinen...

Shadow27374 14. Jun 2014

Steht in einer AGB etwas drinnen womit man nicht rechnen muss, ist es ungültig...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)
  2. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg
  3. AKDB, München
  4. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. jetzt bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  2. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  3. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  4. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  5. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  6. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  7. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  8. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  9. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  10. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Vorher Diesel, jetzt E-Auto, das sind echt...

    azeu | 15:59

  2. Re: Interessant [...] ist immer die Kapazität des...

    Melkor | 15:58

  3. Dagegen! [solution inside]

    Buddhisto | 15:56

  4. Wir ueberlegen seit langem den Kauf

    mrgenie | 15:55

  5. Re: Besser nicht 5V anschließen!

    elcaron | 15:37


  1. 15:18

  2. 13:34

  3. 12:03

  4. 10:56

  5. 15:37

  6. 15:08

  7. 14:28

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel