Strategiewechsel: Electronic Arts will keine großen Übernahmen mehr
"Wir haben einige, bei denen es super gelaufen ist – und einige, die nicht so erfolgreich waren" : So schätzt Blake Jorgensen die Geschichte von Electronic Arts mit Übernahmen von Entwicklerstudios ein. Jorgensen ist bei EA als Vorstand für die Finanzen zuständig. Auf einer Tagung hat er angekündigt, dass die Firma künftig nicht mehr auf große Übernahmen setzen wolle. Bei diesen gebe es grundsätzlich das Problem, dass es schwierig sei, die vielen neuen Mitarbeiter in die existierenden Strukturen einzubinden. Bei kleinen Teams sei das viel einfacher, sagte Jorgensen laut einem Bericht von Gamesindustry.biz(öffnet im neuen Fenster) .
Der Umgang von Electronic Arts mit den gekauften Studios und Marken wird von Spielern immer wieder kritisiert – deutlich mehr als bei anderen Firmen. EA hatte in der Vergangenheit viele Entwickler mit spannenden Serien übernommen, von denen dann oft keine guten, teils sogar gar keine Nachfolger mehr erschienen sind. Insbesondere in den 90er Jahren hatte EA etwa Entwickler wie Origin und Bullfrog übernommen, deren tolle Serien wie Wing Commander oder Theme Hospital inzwischen tot sind.