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Strategiespiel: Total War Arena wird vor Ende der Beta geschlossen

Die Entwicklerstudios Creative Assembly und Wargaming stoppen noch vor Ende der Beta das Online-Strategiespiel Total War Arena. Wer Zeit und Geld investiert hat, kann unter Umständen mit Entschädigungen rechnen – mit denen allerdings längst nicht jeder Spieler etwas anfangen kann.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Total War Arena (Bild: Creative Assembly)
Artwork von Total War Arena Bild: Creative Assembly

Seit 2013 haben Creative Assembly und Wargaming an dem grundsätzlich kostenlos spielbaren Total War Arena gearbeitet, nun wird das Projekt noch vor Abschluss der momentan laufenden Betaphase beendet. Der Itemshop ist bereit geschlossen, die Server werden am 22. Februar 2019 abgeschaltet. Einen konkreten Grund für das Aus nennen die Unternehmen nicht. Im FAQ auf der offiziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) heißt es lediglich, dass "das Spiel während der offenen Betaversion nicht den Erwartungen von Wargaming oder Creative Assembly" entsprochen habe.

Aus der Community hatte es viel Kritik an den für echtes Geld erhältlichen Extras gegeben, die relativ viele spielerische Vorteile boten – und ziemlich teuer waren. Ein simpler Kriegselefant war für knapp 13 Euro erhältlich, für Artillerieeinheiten waren sogar über 50 Euro fällig. Wargaming bietet Spielern, die innerhalb der letzten drei Monate Items gekauft haben, als Entschädigung Ingame-Credits in World of Tanks, World of Warplanes oder World of Warships an.

Total War Arena – Trailer (Launch)
Total War Arena – Trailer (Launch) (01:24)

Außerdem gibt es für Personen, die mindestens 100 Schlachten in Arena geschlagen haben, Premium-Spielzeit in einem der anderen Titel. Creative Assembly bietet als Wiedergutmachung unter anderem kostenlosen Zugriff auf das Strategiespiel Total War Medieval 2 sowie auf Erweiterungen für neuere Titel.

Arena orientiert sich nur in Teilen an den epischen Strategiespielen von Total War. Grundsätzlich treten zwei Teams aus jeweils bis zu zehn Spielern gegeneinander an, von denen jeder drei riesige Truppenverbände kommandiert – insgesamt können sich 7.000 bis 8.000 Kämpfer auf einem Schlachtfeld die Köpfe einhauen.

Den Armeen stehen Befehlshaber vor, bei denen es sich um historische Figuren handelt, etwa Alexander der Große bei den Griechen und Julius Cäsar bei den Römern. Spieler treten mit Infanterie (nah und fern) sowie mit Kavallerie und Artillerie auf Karten an, die historischen Kriegsschauplätzen nachempfunden sind. Noch bis kommenden Februar kann unter anderem auf dem Kapitolinischen Hügel, am Hadrianswall und am Rubikon gekämpft werden.


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