Strategiespiel: Stronghold 4 startet Early Access mit kompletter Kampagne
Mit Stronghold 4 setzt Firefly Studios(öffnet im neuen Fenster) eine der bekanntesten Burgenbau- und Echtzeitstrategieserien fort. Die Reihe, die 2001 ihren Anfang nahm, verbindet den Aufbau einer mittelalterlichen Festung mit Ressourcenmanagement, Wirtschaft und großen Belagerungsschlachten.
Für den geplanten Early-Access-Start 2026 verfolgen die Entwickler ein ungewöhnliches Konzept: Statt nur einen Teil der Handlung bereitzustellen, soll die komplette Kampagne bereits von Beginn an spielbar sein, wie aus einem Q&A auf Youtube hervorgeht.
Nach Angaben des Studios umfasst die Story 22 Missionen und erzählt als Vorgeschichte die Geschichte des Hirten Penryn, dessen friedliches Leben durch einen Überfall ein jähes Ende findet.
Die Kampagne soll vollständig deutsch vertont sein und auf Zwischensequenzen für die Handlung setzen. Gerade der Umfang hebt Stronghold 4 von vielen anderen Early-Access-Titeln ab, bei denen die Kampagne oft erst mit der finalen Version abgeschlossen wird.
Neben der Kampagne gibt es laut den Entwicklern zum Start einen freien Baumodus, individuelle Scharmützel sowie einen kompletten Skirmish-Pfad. Dafür sollen acht computergesteuerte Gegner und mehrere Mehrspieler- beziehungsweise Scharmützelkarten zur Verfügung stehen.
Online-Multiplayer folgt später
Erst nach dem Early-Access-Start wollen die Entwickler weitere Inhalte nachreichen. Dazu zählen der Online-Mehrspielermodus, eine eigenständige Wirtschaftskampagne sowie ein Koop-Scharmützelpfad.
Spielerisch bleibt Stronghold 4 den Wurzeln der Serie treu. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau einer Burg, die Versorgung der Bevölkerung und die Verteidigung gegen Angreifer. Wettereffekte wie Regen oder Schnee sollen sich direkt auf Kämpfe und Landwirtschaft auswirken, während größere Karten für deutlich umfangreichere Belagerungen sorgen sollen.
Stronghold 4 erscheint zunächst im Early Access für den PC über Steam. Bislang hat Firefly Studios keinen konkreten Veröffentlichungstermin genannt. Versionen für weitere Plattformen wurden bisher ebenfalls nicht angekündigt.