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Brian Krzanich auf der CES 2014
Brian Krzanich auf der CES 2014 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Strategie: Wie sich Intel in fünf Schritten vom PC entfernt

Brian Krzanich auf der CES 2014
Brian Krzanich auf der CES 2014 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

5G, Cloud, FPGAs, Moore's Law und Speicher wie 3D Xpoint: Intel möchte sich verstärkt auf diese Bereiche konzentrieren. Der Desktop- und Notebook-Markt sind längst nicht mehr der primäre Fokus.

Intel-Chef Brian Krzanich hat in einem Editorial detaillierter erklärt, wie sich das Unternehmen künftig aufstellen möchte. Bereits bei der Verkündung der Quartalszahlen des ersten Dreimonatezeitraums 2016 sprach der CEO von einer "smarten, vernetzen Welt" und kündigte die Abgänge sowie Entlassungen von 12.000 Mitarbeitern an. Denn: Der Fokus des Konzern werde sich ändern.

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Krzanich nennt fünf Säulen, auf die sich Intel künftig stützen werde: Die Cloud samt den dazugehörigen Data-Centern ist der erste Punkt, darunter fallen beispielsweise die CPUs vom Xeon E5. Die Data Center Group ist schon heute Intels umsatzstärkste Sparte und fährt auch die meisten Gewinne ein. Als zweite Säule sieht der CEO das Internet der Dinge und dafür hergestellte Chips wie die Atoms oder Quark. Zur vernetzen Welt zählt für Krzanich auch das Client-Business, sprich Desktops und Notebooks. Auf der Hausmesse IDF im Herbst 2015 war etwa die aktuelle Skylake-Technik mehr Nebenschauplatz.

Moore's Law soll weiterleben

Als dritten Punkt führt der Intel-Chef programmierbare Lösungen sowie Speichertechniken an. Gemeint sind damit die Field Programmable Gate Arrays (FPGA) der Altera-Tochter, die wiederum im Cloud-Umfeld eingesetzt werden können, und neue Ansätze wie 3D Xpoint. Dieser nicht flüchtige Speicher ist - Überraschung - in Form von DIMMs oder gesteckten SSDs ebenfalls für Data-Center gedacht. Weiterhin sieht sich Intel als Vorreiter für den 5G-Standard, der für autonome Fahrzeuge oder Wearables wichtig werden soll. Und hinter dem Internet der Dinge steht die Cloud, die wiederum von Data-Centern mit Xeon-Prozessoren, 3D Xpoint sowie FPGAs angetrieben wird.

Damit all diese Chips und Technologien möglichst modern sowie kostengünstig zu produzieren sind, erklärt Krzanich das Moore'sche Gesetzt als fünfte Säule für den Erfolg. Wie angekündigt wird R&D-Budget, vor allem bei der Forschung an neuen Nodes, nicht gekürzt. Stattdessen möchte Intel investieren, um bei der Fertigungstechnik weiterhin eine führende Rolle einzunehmen.


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Trollversteher 28. Apr 2016

Ah, OK! Na dann bin ich ganz Deiner Meinung :)



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