Stratasys: Objet500 Connex3 druckt mehrere Farben und Materialien

Marktführer Stratasys hat einen neuen 3D-Drucker vorgestellt: Er verarbeitet nicht nur mehrere Materialien, sondern kann auch 46 verschiedene Farben drucken.

Artikel veröffentlicht am ,
Stratasys Objet500 Connex3: 3 Farben zu 46 Farbtönen mischen
Stratasys Objet500 Connex3: 3 Farben zu 46 Farbtönen mischen (Bild: Stratasys)

Türkis, Purpur und Gelb, Gummi und Plastik: Der neue 3D-Drucker von Stratasys kann gleichzeitig mehrere Farben drucken und mehrere Materialien verarbeiten. Damit lassen sich Gegenstände mit Farbverläufen und unterschiedlichen Materialeigenschaften aufbauen.

Stellenmarkt
  1. SAP ABAP/UI5 Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Osnabrück
  2. Softwareentwickler MS Office/WCF (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
Detailsuche

Objet500 Connex3 heißt der Drucker. Er verarbeitet Plastik und Gummi, die zu Verbundmaterialien mit verschiedenen Eigenschaften kombiniert werden können, beispielsweise unterschiedliche Härtegrade. Daneben verarbeitet der 3D-Drucker hitzebeständige und biokompatible sowie spezielle Materialien für die Zahnmedizin. Das Material kann zudem durchsichtig oder opak sein.

Digitale Materialien

Digitale Materialien nennt Stratasys diese Technik. Damit sind Projekte wie die Seamless Blossom möglich: Der neuseeländische Designer Richard Clarkson hat pneumatisch betriebene Blumen mit dem 3D-Drucker gebaut. Die Blütenblätter sind aus Gummi, der Stempel aus einem harten Kunstharz. Beide Materialien wurden in einem einzigen Arbeitsgang verarbeitet.

Die Farbgebung erfolgt ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker: Es stehen die Farben Cyan (Türkis), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb) sowie Schwarz und Weiß zur Verfügung. Der Nutzer kann aus zehn Paletten mit jeweils drei verschiedenen Farben auswählen, die in einem additiven Verfahren gemischt werden. Aus jeder Palette lassen sich 46 verschiedene Farbtöne mischen.

Nur mit Windows-PC

Golem Akademie
  1. Masterclass Data Science mit Pandas & Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.09.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Um so drucken zu können, verfügt der Objet500 Connex3 über acht Druckköpfe. Die Auflösung ist abhängig vom Modus: Beim schnellen Druck sowie bei den digitalen Materialien liegt die Schichtstärke bei 30 Mikrometern. Im Modus High Quality schafft er sogar 16 Mikrometer. Die maximale Baugröße beträgt 49 x 39 x 20 cm. Der Drucker verarbeitet 3D-Daten in den Formaten STL-, OBJDF und SLC. Diese werden vom Computer unter Windows 7 oder 8 per LAN auf das Gerät übertragen.

  • Der 3D-Drucker Objet500 Connex3 von Stratasys... (Bild: Stratasys)
  • ... verarbeitet gleichzeitig verschiedene Materialien und kann mehrfarbig drucken. (Bild: Stratasys)
  • Das Gerät ist allerdings kein Desktopdrucker. (Bild: Stratasys)
  • Gedacht ist der Drucker für Designer. (Bild: Stratasys)
  • Der Nutzer hat die Auswahl zwischen zehn Paletten mit jeweils 46 Farben. (Bild: Stratasys)
  • Ein Trimmgerät aus einem harten Kunststoff mit weichen Griffen (Bild: Stratasys)
Der 3D-Drucker Objet500 Connex3 von Stratasys... (Bild: Stratasys)

Für den Heimgebrauch ist der Drucker indes nicht so sehr geeignet: Mit den Maßen 1,4 x 1,26 x 1,1 m sowie einem Gewicht von 430 kg geht er kaum als Desktopgerät durch. Auch der Preis dürfte für die meisten zu hoch sein: Der Objet500 Connex3 kostet nach Informationen der BBC 330.000 US-Dollar.

Die Polyjet-Drucktechnik, die es ermöglicht, gleichzeitig mehrere Materialien zu verarbeiten, stammt von dem israelischen 3D-Drucker-Hersteller Objet. 2012 waren Stratasys, der Marktführer bei den 3D-Druckern, und Objet zu einem Unternehmen verschmolzen. Im vergangenen Jahr hatte Stratasys den New Yorker Hersteller Makerbot Industries gekauft und eröffnete sich damit ein neues Marktsegment.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


teleborian 28. Jan 2014

... oder wir bitten Pöttering um Hilfe der wird dann ein neues Drucksystem entwickeln...

Casandro 28. Jan 2014

Naja, wenn Du Dir heute Drucker in dem Segment anschaust, dann findest Du da die von Dir...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Arclight Rumble
Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!

Golem.de hat es gespielt: Arclight Rumble entpuppt sich als gelungenes Mobile Game - aber wie ein echtes Warcraft fühlt es sich nicht an.
Von Peter Steinlechner

Arclight Rumble: Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!
Artikel
  1. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  2. Biontech: Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen
    Biontech
    Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen

    In Mainz ist Biontech beheimatet, was die Steuereinnahmen explodieren lässt. Mit dem Geld wird nun ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis finanziert.

  3. Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co: Die Qual der VPN-Wahl
    Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co
    Die Qual der VPN-Wahl

    Wer sicher im Internet unterwegs sein will, braucht ein VPN - oder doch nicht? Viele Anbieter kommen jedenfalls gar nicht erst in Frage.
    Von Moritz Tremmel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /