• IT-Karriere:
  • Services:

Stratasys Infinite Build: Ford will Autoteile 3D-drucken

Drucken statt gießen: Ford testet den Einsatz von 3D-Druckern in der Automobilherstellung. Das System von Stratasys ist ein Hybrid aus Roboter und 3D-Drucker.

Artikel veröffentlicht am ,
Mittelkonsole aus dem 3D-Drucker: Teile in praktisch jeder Form und Länge
Mittelkonsole aus dem 3D-Drucker: Teile in praktisch jeder Form und Länge (Bild: Ford)

Die Frontschürze aus dem 3D-Drucker: Der US-Automobilkonzern Ford will künftig größere Fahrzeugteile per 3D-Druck herstellen. Ein neuer Drucker des Marktführers Stratasys macht das möglich. Der wird derzeit in Fords Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan getestet.

Stellenmarkt
  1. WITRON Gruppe, Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main
  2. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)

Dafür setzt Ford einen Prototyp des Infinite Build von Stratasys ein. Das System ist eine Mischung aus 3D-Drucker und Industrieroboter und braucht einen ganzen Raum für sich. Damit ließen sich Teile in praktisch jeder Form und Länge herstellen, sagt Ford.

Der Drucker verarbeitet ein Kunststoffpulver

Der Drucker arbeitet mit einem abgewandelten Schmelzschichtungsverfahren (Fused Deposition Modeling, FDM): Das Druckmaterial ist kein Filament, sondern ein feines Pulver. Ein Schneckenantrieb transportiert es aus dem Behälter zum Druckkopf. Dort wird es geschmolzen und ausgebracht.

Ist der Tank mit dem Kunststoffstaub leer, wechselt der Roboterarm ihn selbstständig gegen einen vollen aus. Damit kann der Drucker stunden- oder sogar tagelang im Einsatz sein. Da sich der Roboterarm frei bewegen kann, müssen die Lagen, in denen er das Material druckt, nicht flach sein.

Ein 3D-gedrucktes Teil ist leicht

Vorteil des 3D-Drucks sei, sagt Ford, dass sich damit leichtere Komponenten herstellen ließen. Eine 3D-gedruckte Frontschürze etwa sei nur halb so schwer wie eine aus Metall gegossene. Eine Gewichtsersparnis im Auto bedeutet beispielsweise einen geringeren Treibstoffverbrauch.

Außerdem will Ford damit Teile für Kleinserienfahrzeuge wie etwa Rennwagen drucken, um Kosten zu sparen. Für den Einsatz in der Serienfertigung seien die Maschinen jedoch noch nicht schnell genug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 7 Days To Die für 9,49€, Green Hell für 6,99€, Dead by Daylight für 5,49€, Dying...
  2. (u. a. Pinnochio (4K UHD), Die Farbe aus dem All, Die Känguru-Chroniken, Robert the Bruce (4K...
  3. (u. a. Samsung GU43TU8079UXZG 43-Zoll-LED-TV für 354,95€ (Bestpreis!), Nintendo Switch Pro...
  4. 599€ (Bestpreis!)

Dwalinn 07. Mär 2017

Ford hat aber auch Modelle mit kleinen Auflagen, auch für Prototypen lohnt sich das

Lebostein 07. Mär 2017

Vielleicht sollten sie es erst mal mit dem Tiefziehen von Stahlblech versuchen. Sollte...

staeff 07. Mär 2017

Im vergleich zu einer Presse, müsste ein 3D-Drucker schon so schnell werden: https://www...

bplhkp 06. Mär 2017

Die spezifische Festigkeit und Steifigkeit von Kunststoff ist unterirdisch schlecht...

Apfelbrot 06. Mär 2017

Die Formen sind heute oftmals kaputt wenn sie ihre Arbeit getan haben. Hochwertige...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

    •  /