Abo
  • Services:

Straßenverhältnisse: Volvos warnen sich per Cloud vor Gefahren und Wetter

Volvo hat zwei Sicherheitssysteme in Betrieb genommen, bei denen sich die Fahrzeuge der Marke untereinander vor schlechten, wetterbedingten Straßenverhältnissen warnen. Rutschige Straßen und andere Gefahren sollen so für hinterherfahrende Autos kein Problem mehr sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Hazard Light Alert - Demonstration im Volvo XC40
Hazard Light Alert - Demonstration im Volvo XC40 (Bild: Volvo)

Volvo hat in Europa zwei neue Sicherheitssysteme eingeführt, bei denen sich die Autos per Cloud-Anbindung gegenseitig vor rutschigen Fahrbahnen und allgemeinen Gefahren warnen können. In Schweden und Norwegen gibt es Hazard Light Alert und Slippery Road Alert schon seit 2016, nun wird der Rest Europas erschlossen. Weil nicht von Auto zu Auto gefunkt werden soll, wird ein Cloud-Ansatz gewählt. In Volvos ab dem Modelljahr 2020 ist das System serienmäßig und für Fahrzeuge ab Modelljahr 2016 gibt es die Funktionen als Nachrüstung, sofern die Fahrzeuge auf der skalierbaren Produktarchitektur (SPA) oder der kompakten Modulararchitektur (CMA) von Volvo basieren.

Andere Hersteller machen nicht mit

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. ENERCON GmbH, Aurich

Volvo würde gerne anonymisierter Sicherheitsdaten mit anderen Autos austauschen und bietet diese den anderen Herstellern an. Volvo-Pkw und -Lkw tauschen in Schweden und Norwegen bereits solche Daten aus. Andere Hersteller scheinen aber nicht mitzumachen.

Das System Hazard Light Alert funktioniert folgendermaßen: Sobald ein Fahrer sein Warnblinklicht aktiviert, werden alle in der Nähe fahrenden, vernetzten Volvos darauf aufmerksam gemacht. Beim Slippery Road Alert hingegen ist die Hilfe des Fahrers nicht nötig. Das System sammelt Daten der Lenk-, Brems- und Beschleunigungssensoren der verbundenen Fahrzeuge und errechnet so den Straßenzustand, der dann im Falle von Glätte an nachfolgende Autos gemeldet wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

flasherle 16. Apr 2019 / Themenstart

was lachst du da? magic carpet zum beispiel macht dies mehr als gut...

MD94 15. Apr 2019 / Themenstart

Zugegeben, hier steht kein Wort von 5G. Aber ich stelle mir solche Dinge immer als den...

ThiefMaster 15. Apr 2019 / Themenstart

Doof nur wenn jedes Auto denselben Key hat.. verwundern würde mich das nämlich nicht ;)

ad (Golem.de) 15. Apr 2019 / Themenstart

dazu gibts noch keine Informationen für einen Hintergrundartikel.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

    •  /