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Straßenleuchten: Nach der LED kommt die Intelligenz

LED-Straßenleuchten werden besser - und bekommen neue Aufgaben: Immer mehr Konzepte machen sie zum Wirt für andere Techniken, wie etwa das Unternehmen Leipziger Leuchten zeigt.

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Modular oder traditionell. Bei den Leipziger Leuchten gibt es beides.
Modular oder traditionell. Bei den Leipziger Leuchten gibt es beides. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Straßenleuchten, die auf Halbleitertechnik basieren: Sie sind überall auf der Lichtmesse Light + Building zu sehen. Und nicht nur am Design hat sich in den vergangenen zwei Jahren viel getan; es wurden Konzepte erdacht, um die enorme Blendwirkung der Leuchten zu reduzieren. Die Straßenleuchten werden auch zum Wirt für andere Techniken.

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Schon im vorletzten Jahr bewarb Philips seine LTE-Straßenleuchte auf der Light + Building. Doch weniger bekannte Leuchtenhersteller arbeiten an mehr Technik in den einfachen Masten, wie in diesem Jahr auf der Messe zu sehen ist.

Modulare Masten

Die Leipziger Leuchten präsentieren das Pablo-Mast-Konzept. Die modular aufgebauten Leuchten könnten nicht nur bis zu drei unterschiedliche Lichtkomponenten aufnehmen, sondern sind auch für Digital Signage, Lautsprecher oder Kameras geeignet. Für die Datenübertragung sorgen Antennen auf dem Mast. Solche Leuchten eignen sich etwa für Parks oder auch Bahnhofsvorplätze.

Etwas schwieriger in der Installation sind die Leuchten mit Mastladestation für Elektrofahrzeuge. Da eine typische Straßenleuchte von Leipziger Leuchten nur um die 20 Watt Leistung aufnimmt, reicht der reguläre Stromanschluss im Boden nicht aus. Es müssen also erst einmal neue Kabel verlegt werden.

  • Kaum zu erkennen: In der Mitte des Glaskörpers steckt eine WLAN-Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dieses Cleverlight-Modell nutzt eine externe Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die beiden Leuchten außen sind modular aufgebaut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier ist die Antenne der WLAN-Leuchte nicht mehr sichtbar. Für das menschliche Auge überstrahlt das Leuchtmittel die Antenne. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blendwirkung mancher Straßenleuchte ist recht hoch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Kaum zu erkennen: In der Mitte des Glaskörpers steckt eine WLAN-Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auch am Beleuchtungsdesign hat das Unternehmen gearbeitet und mit Cleverlight schon länger eine intelligente Beleuchtung im Angebot, die sich bei Bedarf auf zehn Prozent der Lichtleistung herunterdimmt. Erst wenn sich beispielsweise ein Fahrzeug in Reichweite bewegt, werden die Leuchten heller - und das nutzerbestimmt und vorausschauend. Es werden also einige Leuchten vor dem Fahrzeug aktiviert, die über WLAN miteinander kommunizieren. Eine neue Option ist dabei das Gateway, mit dem die Steuerung und Konfiguration der Leuchten zentral durchgeführt werden kann.

Straßenleuchten werden fast nur noch in der LED-Ausführung produziert. Zwar sind diese Ausführungen noch nicht überall anzutreffen, das liegt aber an der sehr langen Betriebsdauer der Straßenbeleuchtung. In vielen Städten finden sich beispielsweise noch zahlreiche Gaslaternen. Allein Berlin hat noch rund 35.000 Gasleuchten verschiedener Bauarten im Einsatz, die aber zunehmend auf LEDs umgerüstet werden. Aufgrund der historischen Bedeutung bietet sich der Ersatz mit modernen Straßenleuchten nicht an.



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Anonymer Nutzer 15. Mär 2016

Das System muss die Lemminge doch überwachen.

photoliner 15. Mär 2016

Das hast du im Auto auch und ich habe mir sagen lassen, dass das auch funktioniert... Bei...

photoliner 15. Mär 2016

Wenn man den Satz ohne Kontext sieht, stimmt das schon. Ich muss aber auch zugeben, dass...

HûntStârJonny 14. Mär 2016

Wie bereits geschrieben, es gibt mehrere Untersuchungen dazu, keine konnte einen...


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