Star Trek in schön

Wir können von Star Trek: Discovery halten, was wir wollen, die CGI-Effekte gehören definitiv zu den Stärken der Serie. Da wundert es nicht, dass Strange New Worlds gleichziehen kann, steckt hinter der Serie doch das gleiche Produktionsteam. Die Enterprise NCC-1701 sieht einfach klasse aus, ohne ihren Retro-Charme der 60er Jahre zu sehr einzubüßen. Das sehen wir auch an den neu designten Uniformen, die mit ihren Schulterpolstern an eine vergangene Ära erinnern.

Stellenmarkt
  1. SAP Business Application Specialist (m/w/d)
    KIRCHHOFF Automotive GmbH, Iserlohn
  2. Consultant / Specialist Projektmanagement Digitalisierung Filiale (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

Die Kostüme passen wunderbar ins Setting und werden durch diverse interessante Details ergänzt. Das Set der Enterprise wirkt mit Hilfe von CGI belebter: Computer zeigen nicht mehr nur starre Lichter an, die Beleuchtung wirkt futuristisch und stimmig zugleich und der Maschinenraum der Enterprise ist durch Computereffekte größer als je zuvor.

CGI und praktische Effekte ergänzen sich

Durch CGI ist es zudem möglich, wesentlich dynamischere Weltraumszenen zu filmen. So weicht die Enterprise in einer Folge diversen Asteroiden und dem Plasmafeuer eines feindlichen Raumschiffes aus. Das ist adrenalingeladene Action, die den besten Raumschlachtszenen in Star Wars oder den Star-Trek-Kinofilmen der Kelvin-Zeitlinie Konkurrenz macht.

Gleiches gilt für die tollen Alien-Designs. Das Produktionsteam von Strange New Worlds setzt auf eine Mischung aus praktischen Masken und computergenerierten Effekten. Die sorgen für mehr Leben in Gestik und Mimik und lassen die schon so sehr beeindruckenden Masken noch einmal dynamischer wirken, ähnlich wie es Industrial Light and Magic in aktuellen Star-Wars-Serien wie The Mandalorian geschafft hat.

  • Die Brücke der Enterprise im Retro-Stil (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Mit dabei: Erste Offizierin Una Chin-Riley (links), Captain Pike und Spock (rechts) (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Die Enterprise ist auch vom Boden aus gut erkennbar. (Bild: Paramount)
  • Schwester Christine Chapel ist sich ihrer Sache sicher. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Sicherheitsoffizierin La'an Noonien-Singh (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Chefingenieur Hemmer kann gut kochen. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Kadettin Nyota Uhura ist sich ihrer Zukunft noch unsicher. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Die Enterprise ist schnell und wendig.  (Bild: Paramount)
Sicherheitsoffizierin La'an Noonien-Singh (Bild: Paramount/Startrek.com)
Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    20.09.2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wenn wir genau hinschauen, sehen wir die moderne Kameraführung und Beleuchtung im Vergleich zu älteren Star-Trek-Serien direkt. Statt auf Schuss-Gegenschuss-Aufnahmen und starre Kamerawinkel setzt das Produktionsteam viel mehr auf Kamerafahrten und bewegte Bildausschnitte. Strange New Worlds, wie alle neueren Star-Trek-Serien, wirkt daher weniger wie eine Aneinanderreihung mehrerer Setbühnen, sondern mehr wie ein kohärentes und lebendiges Universum.

Captain Pike hat kein Problem mehr mit Frauen auf der Brücke

Aber nicht nur optisch, sondern auch charakterlich sollte sich eine Serie dem 21. Jahrhundert anpassen. Figuren in Strange New Worlds sind (logischerweise) weit progressiver, als es etwa in Star Trek: TOS der Fall war.

Star Trek 1-10 [Blu-ray]

Der gegenüber Frauen auf der Brücke skeptische Captain Pike ist Geschichte und wird durch einen wesentlich passenderen Pike ersetzt, der seine eigenen Fehler eingesteht und sich Feedback von allen Offizieren der Crew einholt. Zudem ist er auf der Brücke von divers dargestellten Menschen umgeben: War etwa Uhura in TOS noch die einzige Frau auf der Brücke, dreht Strange New Worlds den Spieß um, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

  • Die Brücke der Enterprise im Retro-Stil (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Mit dabei: Erste Offizierin Una Chin-Riley (links), Captain Pike und Spock (rechts) (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Die Enterprise ist auch vom Boden aus gut erkennbar. (Bild: Paramount)
  • Schwester Christine Chapel ist sich ihrer Sache sicher. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Sicherheitsoffizierin La'an Noonien-Singh (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Chefingenieur Hemmer kann gut kochen. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Kadettin Nyota Uhura ist sich ihrer Zukunft noch unsicher. (Bild: Paramount/Startrek.com)
  • Die Enterprise ist schnell und wendig.  (Bild: Paramount)
Kadettin Nyota Uhura ist sich ihrer Zukunft noch unsicher. (Bild: Paramount/Startrek.com)

Eine gut durchmischte Crew vermeidet auch einige Probleme von Star Trek: The Next Generation, wo sich Frauen in vielen Fällen nur über ihre Beziehungen mit Männern unterhalten oder - wie etwa die Mutter von Deanna Troy - regelrecht nur zum Flirten geboren wurden. In dieser Hinsicht ist die Serie mit Captain Jean-Luc Picard nicht gut gealtert.

Strange New Worlds schafft es hingegen, das episodenbasierte Science-Fiction-Problem der Woche und den Kern von Star Trek zu erhalten und diese faszinierende Formel auch heranwachsenden Fans spannend zu vermitteln. Es braucht eben mehr Trekkies in dieser Welt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest GenerationStrange New Worlds Episode 1 bis 3 - Verfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Astorek 25. Mai 2022 / Themenstart

Ich hab mir die zweite Staffel nicht angesehen, aber deiner Beschreibung nach zu urteilen...

Sterling-Archer 23. Mai 2022 / Themenstart

die rechnung ist allgemein, dass du mehr als eine einzige serie konsumieren magst...

Sterling-Archer 23. Mai 2022 / Themenstart

bubububu das schlimmste an picard finde ich weiterhin, dass man den greisesten der...

Ach 23. Mai 2022 / Themenstart

Aus dem von dir beschriebenen Zurschaustellerei von nicht nur dem Einen sondern jedem...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Mond: US-Sonde findet Einschlagstelle des unbekannten Raketenteils
    Mond
    US-Sonde findet Einschlagstelle des unbekannten Raketenteils

    Die Nasa hat die Stelle auf dem Mond gefunden, wo im März ein noch unidentifiziertes Raketenteil abgestürzt ist. Der Krater ist überraschend groß.

  2. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über ein in ihr ebenfalls enthaltenes Smartphone geortet und gefunden.

  3. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /