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Storegebühr: Microsoft genügen fünf Prozent Anteil an App-Umsätzen

Der Microsoft Store wird bald wesentlich lukrativer - zumindest für App-Entwickler. Microsoft senkt die Gebühr auf fünf Prozent. Nur wenn ein Kauf durch Storewerbung zustande kommt, kommen zehn Prozent hinzu. Das ist trotzdem wesentlich weniger, als sich Apple und Google nehmen.

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Der Microsoft Store verlangt künftig weniger Anteile am App-Umsatz.
Der Microsoft Store verlangt künftig weniger Anteile am App-Umsatz. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Mirosoft will zukünftig von App-Entwicklern weniger prozentualen Anteil des Umsatzes im Microsoft Store erhalten. Das schreibt das Unternehmen in einem Blog-Eintrag. Künftig sollen Entwickler 95 Prozent des Geldes behalten dürfen. Microsoft zweigt nur noch fünf Prozent vom Umsatz ab. Das ist eine drastische Verringerung gegenüber den 30 Prozent, die laut eigenen Aussagen derzeit an das Unternehmen gehen. Apple und Google verlangen in ihren App-Markplätzen den gleichen Satz. Die Gebührenänderung gilt nur für Nicht-Spiele .

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Die 95-zu-5-Prozentregel wird auch auf Produkte angewandt, die innerhalb von Applikationen von Kunden erworben werden. Das bedeutet, dass auch Freemium-Programme oder Freeware-Software mit Bezahlfunktionen davon profitieren. Betroffen sind alle Käufe, die von einem Windows-10-PC, im Windows-Mixed-Reality-Shop, aus dem Surface Hub oder von einem Windows Phone getätigt werden. Über eine Xbox-Konsole gekaufte Inhalte sind ausgeschlossen.

Microsoft Store soll Starthilfe bekommen

Eine weitere Ausnahme gibt es: Microsoft behält noch einmal 10 Prozent des App-Kaufpreises ein, wenn das Unternehmen den Entwicklern einen Käufer über andere Wege verschafft. Genannt werden Apps in beworbenen Kollektionen oder andere Wege, die Microsoft zugeordnet werden. So gesicherte Kunden bringen den App-Erstellern also 85 Prozent des Kaufpreises ein.

Als offiziellen Grund für die Umstellung des Bezahlsystems nennt Microsoft, "eine Welt erstellen zu wollen, in der Entwickler dafür belohnt werden, wenn sie Kunden mit ihren liebsten Erfahrungen in einer sicheren Umgebung verknüpfen". In der Realität ist es allerdings so, dass der Microsoft Store momentan einfach keine attraktive Verkaufsplattform ist, da kaum Kunden erreicht werden. Zusammen mit Entwicklerwerkzeugen wie Xamarin für die Universal Windows Platform in der Entwicklungsumgebung Visual Studio könnte diese drastische Preissenkung das ändern. Allerdings tritt sie erst später im Jahr 2018 in Kraft. Details dazu finden Entwickler auf einer dedizierten FAQ-Seite.



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dummzeuch 09. Mai 2018 / Themenstart

Microsoft hat im Gegensatz zu Apple und Google halt kein Monopol. Jeder kann Programme...

Lanski 09. Mai 2018 / Themenstart

Dem stimme ich zu. Das Konzept ist tatsächlich steinalt, heute macht man das mit...

n0x30n 09. Mai 2018 / Themenstart

Belege bitte. Ohne Fakten kannst du viel erzählen.

n0x30n 09. Mai 2018 / Themenstart

Ja und dennoch verlangen heute alle, dass MS den Notepad so erweitert, dass er anderen...

HiddenX 08. Mai 2018 / Themenstart

Haben vermutlich die gleichen Leute entwickelt die auch die Suche vom Windows 10...

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