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StoreDot: Polestar testet Fünf-Minuten-Akku in Prototypauto

Polestar hat eine Partnerschaft mit Storedot angekündigt und will die Akkutechnik des Start-ups testen, die schnelle Ladezeiten verspricht.
/ Michael Linden
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Polestar 5 (Bild: Polestar)
Polestar 5 Bild: Polestar

Polestar plant(öffnet im neuen Fenster), die Schnellladezellen des israelischen Akku-Start-ups Storedot auf Basis von Silizium-Anoden im nächsten Jahr in einen Prototyp der kommenden Limousine Polestar 5 einzubauen.

Ein Elektroauto so schnell aufzuladen wie einen Benzintank zu füllen, ist seit langem der Traum vieler Autofahrer und das ultimative Ziel der Akkutechnik. Während die heutigen Elektrofahrzeuge bereits beeindruckende Fortschritte gemacht haben und in 15 bis 30 Minuten Ladezeit eine Reichweite von etwa 160 km erzielen können, bleibt dies immer noch weit hinter den wenigen Minuten zurück, die das Tanken eines Verbrennungsmotors erfordert. Doch genau hier setzt die innovative Technologie von Storedot an.

Der Akku von Storedot soll das Aufladen von 160 km Reichweite in nur fünf Minuten ermöglichen. Am Polestar Day in Los Angeles wurde Storedots XFC Pouch Cell Charging Demonstration zusammen mit dem Prototyp eines Polestar-Batteriemoduls, das die XFC-Technologie (von: Extreme Fast Charging, extrem schnelles Laden) integriert, gezeigt. In dem laufenden Entwicklungsprojekt planen die beiden Unternehmen, die XFC-Technologie im Jahr 2024 in einem Prototyp des Polestar 5 in vollem Umfang zu demonstrieren.

Polestar, eine von Volvo abgespaltene Marke für Elektrofahrzeuge, investierte im vergangenen Jahr in Storedot. Auch andere Unternehmen wie der britische Ölkonzern BP, Daimler und Samsung sind an dem Unternehmen beteiligt.

Der Einbau eines kompletten Storedot-Akkupakets in einen straßentauglichen Prototyp des Polestar 5 wäre ein Beweis dafür, dass die Technik die versprochene Fünfminutenladezeit einhalten kann.


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