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Storedot: Das Minuten-Ladegerät für Smartphones nimmt Gestalt an

Ein Smartphone-Akku mit üblicher Kapazität kann in einer Minute geladen werden. Das behauptet nun nicht mehr nur ein israelischer Entwickler, er zeigt die Technik in Las Vegas auch - aber meist nur hinter verschlossenen Türen.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung am leeren Stand von Storedot
Werbung am leeren Stand von Storedot (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Doron Myersdorf dürfte einer der beschäftigsten Menschen auf der diesjährigen CES sein. An zwei Tagen besuchte Golem.de zu verschiedenen Zeiten mehrfach den verwaisten Stand seines Unternehmens Storedot auf der Elektronikmesse, und auch E-Mails blieben unbeantwortet. Wie Myersdorf vor Beginn der Messe der BBC sagte, hat er auf der Messe 17 Termine mit "allen großen Herstellern" von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets.

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Das Interesse könnte berechtigt sein, denn inzwischen hat Storedot einige Fragen zu seiner ersten Vorführung des ultraschnellen Ladens von Akkus beantwortet - und das Gerät verkleinert.

  • Der meist leere Stand von Storedot auf der CES 2015 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Der meist leere Stand von Storedot auf der CES 2015 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)

War der erste Akku für ein Samsung-Smartphone noch mehrere Zentimeter dick, so steht er der BBC zufolge nun nur noch höchstens fünf Millimeter über das herkömmliche Format des Telefons über.

Auch, dass mit enormen Stromstärken geladen wird - wie Golem.de bereits vermutete -, hat Myersdorf bestätigt: 40 Ampere sollen es sein. Das halten herkömmliche Lithium-Polymer-Akkus für mobile Geräte nicht aus, daher sollen sich in den Storedot-Zellen völlig neuartige Materialien befinden, welche die Elektronenbeweglichkeit stark erhöhen. Ein Problem ist noch die Energiedichte, die nur bei rund einem Drittel derer von aktuellen Akkus liegt. Bis 2017 soll dieses Problem gelöst werden.

In der Größe eines Akkus, der auch in ein heutiges Smartphone passt, hat er laut BBC nur 900 Milliamperestunden Kapazität, kann aber in 2 Minuten geladen werden. Sollen die üblichen 2.000 Milliamperestunden erreicht werden, ist das einen halben Zentimeter dickere Modell nötig, das drei Minuten benötigt. Manchen Nutzern dürfte ein solcher Formfaktor das schnelle Aufladen wohl wert sein, eine konkrete Produktankündigung gibt es aber noch nicht. In seiner ersten Demo war der Akku der Bildschirmanzeige zufolge sogar nach 30 Sekunden voll, dabei wurde aber die Kapazität nicht angegeben.

Dafür sind nun aber einige der Investoren bekannt: Unter anderem Samsung soll beteiligt sein, und auch der russische Oligarch Abramowitsch soll 10 Millionen US-Dollar beigesteuert haben. Das macht offenbar Myersdorfs Pläne noch ehrgeiziger: 2016 will er ein Elektroauto vorstellen, das sich in drei Minuten laden lässt.



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neocron 14. Jan 2015

die Zeit ist voellig irrelevant ... 168W sind 168W ... das ist die konstante Leistung...

pumok 12. Jan 2015

die spannung wird doch schon 2x konvertiert oder hast du schon mal einen 5.0 volt handy...

Landorer 10. Jan 2015

Wenn ich mir teilweise die Ladegeräte + Netzteile ansehe, dann denke ich schon, dass der...

Lala Satalin... 10. Jan 2015

Und wieder versteht jemand Primär- und Sekundärspulen nicht...

pumok 09. Jan 2015

2 watt verlustleistung ist kein wert der für die energieeffizienz spricht, aber darin...


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