Storedot: BP steckt 20 Millionen US-Dollar in Ultra-Schnellladeakku
Der britische Ölkonzern BP hat 20 Millionen US-Dollar in das israelische Startup Storedot investiert. David Gilmour, Vice President Business Development von BP Ventures, teilte mit(öffnet im neuen Fenster): "Die Technik zur Unterstützung von Elektroautos entwickelt sich rasant, und BP Ventures ist bestrebt, in Unternehmen zu investieren, von denen wir glauben, dass sie an der Spitze der Branche stehen. Storedot hat signifikante Fortschritte bei der Entwicklung von ultraschnellen Ladevorgängen sowohl in Mobiltelefon- als auch in Fahrzeuganwendungen gezeigt."
Im vergangenen Jahr steckte Daimler 60 Millionen US-Dollar in Storedot. Samsung ist ebenfalls an dem Unternehmen beteiligt. Storedot entwickelt eine Lithium-Ionen-Akkutechnik mit "chemisch synthetisierten organischen Molekülen nicht-biologischen Ursprungs". Damit sollen eine hohe Energiedichte und gleichzeitig eine schnelle Aufladung möglich sein.
Nach Angaben von Storedot kann ihr Akku innerhalb von fünf Minuten vollständig aufgeladen werden. Er soll eine Reichweite von bis zu 480 km ermöglichen, was in der Regel einen Akku mit über 75 kWh bei einem Auto mittlerer Größe bedeutet. Keine Aussage gibt es dazu, wie eine so enorme Ladegeschwindigkeit auf Seiten der Ladegeräte ermöglicht werden soll.
Auch wenn sich der Weg als Sackgasse entwickeln sollte, ist interessant zu beobachten, wie stark Ölkonzerne mittlerweile an Elektrofahrzeugen interessiert sind. Shell zeichnet sich beispielsweise durch sein Engagement beim Ionity-Ladenetz in Europa aus und erwarb ein Netz mit über 30.000 Ladestationen(öffnet im neuen Fenster). BP investierte kürzlich in einen US-Hersteller von Ladestationen(öffnet im neuen Fenster).
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