Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Störung dauert an: Microsoft bekommt seine Dienste nicht in den Griff

Eine seit Montag andauernde Störung bei Microsoft beeinträchtigt in Teilen noch immer Outlook und Exchange Online. Ein Ende ist nicht in Sicht.
/ Marc Stöckel
3 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Eine Großstörung beeinträchtigt Microsoft-Dienste. (Bild: David Becker/Getty Images)
Eine Großstörung beeinträchtigt Microsoft-Dienste. Bild: David Becker/Getty Images

Schon seit Montag versucht Microsoft eine Großstörung einzudämmen, die im Laufe der Woche Auswirkungen auf zahlreiche weltweit genutzte Dienste des Konzerns hatte. Während ein Großteil der Probleme inzwischen behoben sein soll, kann es vereinzelt immer noch zu Beeinträchtigungen kommen. Das betrifft laut Statusmeldung(öffnet im neuen Fenster) derzeit vor allem Exchange Online und die Web-Variante von Outlook.

Ursprünglich betroffen waren die Dienste Microsoft Graph, Exchange Online, Outlook, Microsoft Purview, Teams, Defender XDR, Onedrive, Sharepoint, Universal Print, Microsoft 365 Copilot und das Microsoft 365 Admin Center.

Die meisten davon listet der Konzern in seiner Meldung inzwischen als "Recovered", so dass deren Nutzung wieder uneingeschränkt möglich sein sollte. Auch auf X schrieb Microsoft(öffnet im neuen Fenster) am Mittwochabend, die Dienstverfügbarkeit sei wieder zu "über 99 Prozent" gewährleistet und die Auswirkungen der Störung für die Mehrheit der Nutzer beseitigt.

Weiterhin Störung bei Outlook und Exchange

Microsoft gesteht aber auch, dass ein Teil der Infrastruktur "noch nicht wieder das normale Serviceniveau erreicht" habe. Bei Exchange Online kann es laut Statusportal etwa noch zu Problemen beim Herunterladen von E-Mail-Anhängen kommen. Zudem sollen bei der Web-Version von Outlook noch Anmeldeprobleme bestehen.

Microsoft versichert, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Störung auf die weiterhin betroffenen Dienste vollständig zu beheben. "Wir konzentrieren uns weiterhin auf die verbleibenden betroffenen Bereiche und treiben unsere Maßnahmen zur Behebung dieser verbleibenden Probleme voran. Wir überwachen den Zustand der Dienste während dieser Arbeiten genau, um die Stabilität aufrechtzuerhalten", so der Konzern.

Einen genauen Zeitplan für die Wiederherstellung nannte Microsoft nicht. Betroffene Nutzer werden sich also noch etwas gedulden müssen, bis die Störung vollständig behoben ist. Auch zur Ursache sind bisher keine Details bekannt. Microsoft gab am Montag lediglich an, dass es Probleme mit einer Authentifizierungskomponente gebe. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Konzern zu einem späteren Zeitpunkt einen Post-mortem-Bericht veröffentlicht, der weitere Details offenlegt.

Wir öffnen unsere neue Community für weitere Mitglieder! Möchtest du in konstruktiver und respektvoller Atmosphäre mit anderen IT-Experten über deine Themen sprechen? Sei dabei und melde dich an!


Relevante Themen